Fragebogen

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Fragen


In der Listenansicht werden die Fragen, die auf der neuen Fragebogenseite erscheinen sollen, angelegt. Sie klicken den Split-Button + Neue Frage direkt an oder wählen die Option + Neue Frage aus.


Fragen anlegen

Um eine Frage anzulegen, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Klicken Sie den Split-Button + Neue Frage direkt an oder wählen die Option Neue Frage.

    1. Alternativ können Sie mit Fragen importieren eine bestimmte Frage aus einem anderen Fragebogen übernehmen.

    2. Wenn Sie Fragen wiederverwenden möchten, die Sie mit klassischen EFS-Fragetypen angelegt haben, können Sie auch die Optionen Aus Word einfügen oder Fragenbibliothek nutzen.

  2. Geben Sie den Fragetitel ein. Er dient vor allem der Orientierung bei der Arbeit in EFS, die Umfrageteilnehmer sehen ihn nicht.

  3. Wählen Sie zuerst eine passende Kategorie, dann den konkreten Fragetyp.

    1. In der Vorschau werden Screenshots der gewählten Fragetypen angezeigt.

    2. Nur bei „Responsive Layout“-Umfragen: Wenn Sie Dynamisch aktivieren, wird der Fragetyp so angezeigt wie er hinterher tatsächlich im Fragebogen erscheint. Wenn Sie hineinklicken, sehen Sie wie sich z.B. die Formularelemente verhalten.

    3. Bei „Responsive Layout“-Umfragen: Sie können ausprobieren, wie der gewählte Fragetyp auf mobilen Endgeräten, Tablets oder Desktop aussehen wird. Ändern Sie dazu einfach die Breite Ihres Browserfensters: Die dynamische Fragenvorschau passt sich automatisch an.

  4. Wählen Sie den geeigneten Speichervorgang:

    1. Mit Speichern gelangen Sie wieder zur Listenansicht und können die nächste Frage anlegen.

    2. Mit Speichern und bearbeiten gelangen Sie in die Detailansicht und können die neue Frage konfigurieren.


Eigenschaften einer Frage ändern

Titel und Typ einer Frage können Sie nachträglich ändern:

  • Fragetitel ändern: Wechseln Sie in die Detailansicht. Im Kopfbereich können Sie den Titel ändern.

    • Nur für klassische Fragetypen geeignet: Fragetyp ändern:

    • Ab EFS 10.3: Wechseln Sie in die Detailansicht und wählen das Fragetyp-Icon vor dem Fragenamen.

    • Bis EFS 10.2: Wechseln Sie in die Detailansicht und wählen die Registerkarte Fragetyp ändern.

Bitte beachten Sie:

  • Verschiedene Spezialeinstellungen werden bei Änderung des Fragetyps nicht übernommen werden können. Beispielsweise werden Ausblendbedingungen und Typenchecks beim Ändern des Fragetyps zurückgesetzt.

  • Fragetyp 911 kann grundsätzlich nicht in einen anderen Fragetyp umgewandelt werden.

  • Bei vielen neueren „Responsive Layout“-Fragetypen ist die Umwandlung nicht möglich.


Fragen kopieren oder verschieben

Fragen können kopiert und/oder ab EFS 10.3 auf andere Seiten verschoben werden. Dazu klicken Sie in der Gliederungs- oder Listenansicht das Kopieren-Icon der gewünschten Frage an, wählen die Zielseite und stellen die gewünschte Aktion ein, d.h. „Kopieren“ oder „Verschieben“.


Fragen löschen

Bereits angelegte Fragen können von der Listenansicht aus mit einem Klick auf das Löschen-Icon entfernt werden.


Fragen bearbeiten

Wenn Sie eine bereits vorhandene Frage bearbeiten möchten, brauchen Sie lediglich deren Titel in der Listenansicht anzuklicken.

In der Detailansicht, die je nach Fragetyp unterschiedliche Eingabefelder und Funktionen enthalten kann, können Sie Ihren Fragetext und die Antwortoptionen eingeben und alle fragespezifische Einstellungen vornehmen.

HTML in Fragen verwenden

Sie können HTML im Fragetext, in der Ausfüllanleitung, im Hilfetext oder in den Antwortoptionen verwenden, um den Text zu gestalten oder um Bilder einzufügen.

Die Möglichkeit, einzelne Fragen manuell zu formatieren, sollten Sie mit Bedacht nutzen. Nutzen Sie stattdessen nach Möglichkeit die Layout-Funktionen des Standard- und Pro-Editors: Das erhöht das einheitliche Erscheinungsbild und reduziert den Pflegeaufwand bei Änderungen.

Bitte beachten Sie auch, dass es zwar möglich ist, beliebige HTML-Tags in beliebigen Teilen des Fragebogens zu verwenden, dies aber nicht immer zum gewünschten Ergebnis führt. Bitte testen Sie Ihre Umfragen in verschiedenen Browsern und nehmen Sie die HTML-Änderungen zurück, wenn Darstellungsfehler auftreten.

Bei den Fragetypen „(113) Einfachauswahl (Skala oberhalb, umbrechend)“, (111) Einfachauswahl nebeneinander mit der Einstellung Oberhalb unter Detailkonfiguration → Textausrichtung und „(311) Akkordeon-Matrix“ kann es bei der Verwendung von HTML-Tags in Antwortoptionen Probleme bei der Darstellung von Leerzeichen um das Tag geben. Die Antwortoption „Ich stimme <b>nicht</b> zu“ würde dann beispielsweise folgendermaßen angezeigt werden:

Ich stimmenichtzu.

Fügen Sie zur Umgehung dieses Problems einfach um das Tag geschützte Leerzeichen über den Code &nbsp; ein: „Ich stimme&nbsp;<b>nicht</b>&nbsp;zu“. Ihre Antwortoption sollte nun korrekt angezeigt werden. Beim Fragetyp „(311) Akkordeon-Matrix“ können Sie zudem unter Detailkonfiguration → Kontrollelemente die Option Unterhalb auswählen, um das Problem zu beheben.

 


Aus Word einfügen

In der Regel steht Ihnen bei der Fragebogeneingabe eine „Papierversion“ des Fragebogens, also z.B. ein Word-Dokument zur Verfügung. Mit EFS können Sie mehrere Fragen auf einmal aus einer solchen Vorlage in den Fragebogen-Editor übertragen. Sie müssen dazu lediglich die Inhalte in Ihrem Dokument nach speziellen Regeln anordnen, damit EFS erkennen kann, was ein Fragetext, was eine Antwort oder eine Skalenausprägung ist.

Beachten Sie bitte: Diese Importfunktion kann nicht für alle Fragetypen verwendet werden. Die Drop-Down-Liste im zweiten Dialog stellt diejenigen Fragetypen zur Verfügung, die bei der jeweiligen Layoutgeneration zulässig sind.


Vorlage formatieren

Die Fragen müssen im Entwurf nach folgendem Schema formatiert werden.

Formatierte Frage

Fragenelement

Zu erzeugender Fragetyp

Formatierte Frage

Fragenelement

Zu erzeugender Fragetyp

Wie oft nutzen Sie die folgenden verschiedenen Freizeitinformationen?

Fragetext

311

Sie können mehrere Angaben machen

Ausfüllanweisung

 

Nie - Selten - 1x pro Woche - täglich

Kategorien

 

Zeitschriften

Fernsehen

Radio

Antworten

 

 

Leerzeile zur nächsten Frage

 

Bitte geben Sie an, in welchem Bereich Sie beschäftigt sind.

Fragetext

111

 

Ausfüllanweisung (bleibt ggf. leer)

 

 

Kategorien (bleibt ggf. leer)

 

Marketing

Schulung

Verwaltung

Antworten

 

 

Leerzeile zur nächsten Frage

 

Wie fühlen Sie sich in Ihrem Team?

Fragetext

340

1-2-3-4-5

Ausfüllanweisung

 

 

Kategorien

 

links - rechts

Antworten

 


Vorlagetexte einfügen

Gehen Sie bitte folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie in der Seitenansicht den Split-Button + Neue Frage und wählen die Option „Aus Word einfügen“.

  2. Markieren Sie die Fragen in Ihrer Vorlage und speichern sie mittels rechter Maustaste in den Zwischenspeicher. Danach fügen Sie die Fragen wiederum über die rechte Maustaste in das Eingabefeld ein.

  3. Klicken Sie auf Weiter.

  4. Im nächsten Dialog wählen Sie für jede Frage den passenden Fragetyp.

  5. In der Spalte „Neue Seite“ können Sie vorgeben, ob die Fragen alle auf einer Seite sein sollen oder ob und wo Wechsel zu weiteren Seiten erfolgen sollen.

  6. Bestätigen Sie mit Speichern.


Antwort- und Skalenoptionen en bloc einfügen

Wenn Sie für eine Frage eine große Anzahl von Antwort- oder Skalenoptionen benötigen, können Sie diese als Block direkt aus dem Vorlagedokument übernehmen. Es genügt, einen Optionenblock herauszukopieren und per Copy&Paste in einen entsprechenden Dialog einzufügen, z.B.:

Software

Consulting

Die Firma

Service

Das Anlegen der Antwort- bzw. Skalenoptionen erfolgt automatisch.


Besonderheiten einzelner Fragetypen

Bei einigen Fragetypen sind Besonderheiten zu beachten:

  • Beim semantischen Differential trennen Sie die linken und rechten Pole mit einer vertikalen Linie. Beispiel: links|rechts Beispiel mit Code: 1;links|rechts

  • Bei den Multimedia-Fragetypen 511, 521 und 522 können Sie Antwortoptionen mit selbst gewähltem Alt-Text und Code anlegen, die Multimedia-Elemente müssen jedoch manuell hochgeladen und ausgewählt werden.


Vorlage formatieren

Die gewünschten Optionen werden untereinander aufgelistet, z.B.:

Software

Consulting

Die Firma

Service

Jede Zeile wird jeweils als eine Antwortoption interpretiert. Beim Import werden die Optionen automatisch durchnummeriert und -codiert.

Optional können Sie die Codes auch selbst festlegen. Geben Sie dazu vor jeder Antwortoption den gewünschten Code an und verwenden ein Semikolon als Trennzeichen:

1;Software

2;Consulting

3;Die Firma

4;Service


Vorlagetexte einfügen

Gehen Sie bitte folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie die Fragenansicht.

  2. Klicken Sie den Button Aus Word einfügen im Abschnitt „Antworten“ (bzw. „Skala“) an.

  3. Der Eingabedialog wird direkt in der Fragenansicht eingeblendet.

  4. Geben Sie die Optionen ein wie oben erläutert. Jede Option muss gesondert in einer Zeile stehen.

  5. Lösen Sie die Erzeugung mit einem Klick auf den Aus Word einfügen-Button aus.

  6. Die importierten Optionen werden im Abschnitt „Neu“ aufgeführt. Überprüfen Sie die Daten und nehmen Sie falls erforderlich Änderungen vor. Wenn Sie weitere Optionen manuell hinzufügen möchten, verwenden Sie das [+]-Icon zum Öffnen weiterer „Neu“-Zeilen.

  7. Bestätigen Sie mit Speichern. Nun werden die Optionen endgültig angelegt.

  8. Löschen Sie zuletzt alle nicht benötigten Default-Optionen.


Frage importieren

Die Funktion Fragen importieren können Sie über den Split-Button + Frage in der Listenansicht aufrufen. Mit dieser Funktion können Sie Fragen aus einem anderen Projekt übernehmen.


Fragenbibliothek

Lästige Routinearbeit lässt sich durch Nutzung der Fragenbibliothek reduzieren. Diese finden Sie unter BibliothekenFragenbibliothek, außerdem ist sie vom Fragebogen-Editor aus zugänglich. Man kann darin oft benötigte Fragen speichern, um sie später direkt in ein beliebiges anderes Projekt auf der Installation einzufügen.

  • Die Kategorienstruktur der Bibliothek macht es möglich, die eingetragenen Fragen zur Verbesserung der Übersichtlichkeit beispielsweise nach Projekten oder Themen zu ordnen.

  • Die externen Variablennamen werden in der Bibliothek mitgespeichert. Beim Übernehmen der archivierten Fragen in einen Fragebogen wird sichergestellt, dass die externen Variablennamen eindeutig sind: Ist ein Variablenname bereits vorhanden, wird ein Prefix „dupl1_“, „dupl2_“... vorgeschoben.


Der Aufbau der Fragenbibliothek

Wenn Sie die Fragenbibliothek im Menü Bibliotheken aufrufen, gelangen Sie zur Registerkarte Übersicht. Diese zeigt auf der linken Seite den sogenannten Kategorienbaum, auf der rechten Seite den Inhalt der jeweils gerade geöffneten Kategorie.

  • Der Kategorienbaum zeigt die Ordnungsstruktur der Fragenbibliothek. Das Kategoriensystem ähnelt der Verzeichnisstruktur auf einer Festplatte mit Haupt- und Unterverzeichnissen, dabei entsprechen die Kategorien Ordnern.

    • Das Hauptverzeichnis, das bereits in einer leeren Bibliothek enthalten ist, heißt „root“. Unterhalb von „root“ können Sie Oberkategorien anlegen, darunter können wiederum spezifische Unterkategorien eingerichtet werden.

    • Ein rot blinkender Pfeil am rechten Rand zeigt an, in welcher Kategorie Sie sich gerade befinden.

  • Auf der rechten Seite der Übersicht werden in der Tabelle „Inhalt der Kategorie“ die in der jeweils geöffneten Kategorie enthaltenen Fragen angezeigt.


Mit der Fragenbibliothek arbeiten

Im folgenden Abschnitt werden die im Zusammenhang mit der Fragenbibliothek ausführbaren Aktionen erläutert:

  • Frage in die Bibliothek einstellen

  • Frage aus der Bibliothek in einen Fragebogen laden

  • Verschieben und Löschen von Fragen

  • Ordnung schaffen durch Kategorien

  • Kategorien löschen

  • Zugriffsrechte für Bibliothekskategorien zuweisen


Frage in die Bibliothek einstellen

  1. Um eine Frage in die Bibliothek einzustellen, öffnen Sie den Fragebogen-Editor. Wählen Sie die Seite aus, auf der die Frage steht, die in die Bibliothek abgelegt werden soll.

  2. Wählen Sie die Frage aus, die Sie in die Bibliothek legen wollen.

  3. Im Editor klicken Sie auf In Bibliothek eintragen.

  4. Es öffnet sich die Fragenbibliothek.

  5. Klicken Sie die Kategorie aus, in die die Frage eingeordnet werden soll. Die Frage wird automatisch in die Bibliothek verschoben.


Frage aus der Bibliothek in den Fragebogen laden

  1. Um eine Frage aus der Bibliothek in einen Fragebogen einzufügen, wechseln Sie erneut in den Fragebogen-Editor.

  2. Im Editor wählen Sie die Seite aus, in die Sie die Frage einfügen wollen.

  3. Wählen Sie + Frage → Fragenbibliothek.

  4. In der Bibliothek können Sie in den einzelnen Kategorien nach der gewünschten Frage suchen und diese auswählen.

  5. Versehen Sie die Fragen, die Sie auf der Fragebogenseite einbinden möchten, mit einem Häkchen.

  6. Bestätigen Sie mit Auswählen.

  7. Die ausgewählten Fragen werden in Ihren Fragebogen eingefügt.


Verschieben und Löschen von Fragen

Neben dem Auswählen von Fragen zum Einfügen in ein Projekt können Sie mit Hilfe der Icons in der Spalte „Aktionen“ noch mehrere andere nützliche Funktionen ausführen:

  • Checkbox: Durch Anklicken der Checkbox und anschließendes Speichern können Sie eine Frage auswählen, wie im vorhergehenden Absatz erläutert.

  • Verschieben: Mit dieser Funktion können Sie eine Frage in eine andere Kategorie verschieben.

  • Löschen: Wenn Sie auf dieses Symbol klicken, wird die entsprechende Frage gelöscht.

  • Kopieren: Mit dieser Funktion können Sie eine Frage in eine beliebige Kategorie kopieren.

Ordnung schaffen durch Kategorien

  1. In die Fragenbibliothek gelangt man entweder vom Fragebogen-Editor aus, oder über BibliothekenFragenbibliothek.

  2. Bestimmen Sie die Position der neuen Kategorie anhand des Kategorienbaums. Soll eine Oberkategorie erstellt werden, klicken Sie auf den Root-Ordner. Soll ein Unterordner angelegt werden, klicken Sie auf den entsprechenden Oberordner.

  3. Wählen Sie die Registerkarte Kategorie anlegen.

  4. Benennen Sie Ihre Kategorie.

  5. Klicken Sie auf Kategorie hinzufügen.

Kategorien löschen

  1. Wählen Sie im Kategorienbaum die zu löschende Kategorie aus.

  2. Wählen Sie die Registerkarte Kategorie löschen.

  3. Es öffnet sich ein Dialogfenster mit einem Warnhinweis. Wenn Sie diesen mit OK bestätigen, wird die Kategorie gelöscht.

Achtung: Es können nur leere Kategorien gelöscht werden. Noch vorhandene Fragen müssen vor dem Löschen also in höhere Kategorien verschoben oder gelöscht werden, Unterkategorien müssen gelöscht werden.


Zugriffsrechte für Bibliothekskategorien zuweisen

Es ist möglich, den Benutzerteams auf einer EFS-Installation unterschiedliche Zugriffsrechte auf die verschiedenen Oberkategorien in der Bibliothek zu geben. Dazu gehen Sie bitte folgendermaßen vor:

  1. Wählen Sie die entsprechende Oberkategorie aus.

  2. Klicken Sie die Registerkarte Ordnerrechte an.

  3. Der Dialog zum Zuweisen von Objektrechten wird geöffnet. Wählen Sie aus, welchen Teams Sie „read“ und/oder „write“-Rechte geben möchten.

  4. Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit Rechte ändern.


Eigenschaften


Um Fragebogenseiten zu konfigurieren, öffnen Sie das Untermenü Eigenschaften. Sie öffnen dieses Untermenü, indem Sie in der Gliederungsansicht auf den Seitentitel und wählen dann das Untermenü.


Standardseiten

Konfiguriert werden Standardseiten im Untermenü Eigenschaften. Um es zu öffnen, klicken Sie in der Gliederungsansicht auf den Seitentitel und wählen dann das Untermenü.


Layoutoptionen

Option

Erläuterung

Option

Erläuterung

Layout-Template für Seite

Diese Option ermöglicht es, für die aktuelle Seite ein abweichendes Rahmen-Template zu verwenden.

  • Wird nichts ausgewählt, wird entsprechend dem herkömm- lichen EFS-Seitenlayout für Standardseiten das Template „main.tpl“ verwendet, für gemischt-externe Seiten das Template „mixedextern.tpl“.

  • Die Option steht auf Standardseiten und gemischt-externen Seiten zur Verfügung.

Layout-Template für die Fragen der Seite

Diese Option ermöglicht es, die Ausgabe der Fragen auf der aktuellen Seite über ein separates Template seitenspezifisch anzupassen. Sie wird langfristig die gemischt-externen Seiten ablösen.

  • Wird nichts ausgewählt, gibt EFS wie üblich alle Fragen der Seite direkt untereinander aus.

  • Wählt man ein Spezial-Template aus, steuert dieses Template die Ausgabe.

  • Die Option steht nur auf Standardseiten zur Verfügung, nicht auf gemischt-externen Seiten.

In „Responsive Layout“-Projekten stehen vorgefertigte Templates für ein zweispaltiges Layout zur Verfügung: ab

  • „questioncontainer_two_column_v1.tpl“

  • „questioncontainer_two_colum- n_v2.tpl“

Seite wird direkt nach dem Beantworten aller Fragen abgeschickt

Die Seite wird automatisch abgeschickt, sobald der Proband alle Fragen vollständig beantwortet hat.

Submit-Button unterdrücken

Mit dieser Option können Sie den Submit-Button vollständig oder zeitweise unterdrücken.

Submit-Button deaktivieren anstelle von unterdrücken

 

Seite automatisch absenden

Die Seite wird nach einer definierten Zeitspanne automatisch abgeschickt.

Zurück-Button unterdrücken

Mit dieser Option können Sie den Zurück-Button unterdrücken.


Zusatzcode

Option

Erläuterung

Option

Erläuterung

JavaScript-Code, der beim Klick auf den Weiter-Button ausgeführt werden soll

Sie haben die Möglichkeit, JavaScript-Code einzufügen, der beim Abschicken der Seite ausgeführt wird. Voraussetzung ist, dass im Browser des Probanden JavaScript aktiviert ist.

Header-Bereich, Footer-Bereich

Mit dieser Funktion können Sie JavaScript und CSS direkt im Header- bzw. Footer-Bereich der Seite einfügen.


Sonstige Optionen

Option

Erläuterung

Option

Erläuterung

Interne Quoten überprüfen

Werden Quoten verwendet, können Sie mittels dieser Option die Seite kennzeichnen, auf der die Überprüfung auf interne Quoten stattfinden soll.

Variablen Seitenmarker zum Füllen der variablen Quote im Feldbericht setzen

Mittels des sogenannten variablen Seitenmarkers (bis EFS 10.2 auch „Universeller Seitenmarker“) können Sie ermitteln und im Feldbericht anzeigen lassen, wie viele Personen bis zu einer bestimmten Fragebogenseite X an der Befragung teilgenommen haben.

Zeichensatz für diese Seite erzwingen

Mit dieser Option können Sie der Seite einen Zeichensatz zuweisen, der vom allgemeinen Umfragezeichensatz oder von den Zeichensätzen der verschiedenen Sprachversionen in einem mehrsprachigen Projekt abweicht.


Seite nach dem Ausfüllen automatisch absenden

Wenn Sie die Checkbox im Feld „Seite wird direkt nach dem Beantworten aller Fragen abgeschickt“ aktivieren, wird die Fragebogenseite abgeschickt, sobald der Proband alle Fragen vollständig beantwortet hat. Das Feature funktioniert auf allen Fragebogenseiten, die lediglich Kombinationen der folgenden Fragetypen enthalten: 111, 112, 113, 131, 411, 311, 312, 313, 321, 322, 340, 351 und 511. Bei Seiten mit Mehrfachauswahlfragen und Texteingaben wird es nicht ausgelöst, da nicht automatisch erkennbar ist, wann der Teilnehmer die Eingabe beendet hat. Ob eine Fragebogenseite Elemente vom Typ „HTML“ und „Bild“ enthält, wird nicht überprüft. Achten Sie daher darauf, dass derartige Elemente nicht am Ende der Seite stehen: Der Autosubmit würde in diesem Fall verhindern, dass der Teilnehmer den Text oder das Bild sieht. Die Funktion setzt voraus, dass im Browser des Probanden JavaScript aktiviert ist.


Seite nach definierter Zeitspanne automatisch absenden

Die Funktion „Seite automatisch absenden“ wird häufig in Kombination mit dem im folgenden Kapitel beschriebenen Ausblenden des Submit-Buttons eingesetzt. In einer Drop-Down-Liste stehen die folgenden Optionen zur Verfügung:

  • Nicht automatisch absenden: Dies ist die Standardeinstellung.

  • Automatisch absenden nach x Sekunden: Die Zeitspanne liegt zwischen 0 Sekunden und zwei Minuten, und kann auf die Sekunde genau eingestellt werden. Die Funktion setzt voraus, dass im Browser des Probanden JavaScript aktiviert ist.


Submit-Button unterdrücken oder deaktivieren

Mit dieser Funktion können Sie den Submit-Button vollständig oder zeitweise unterdrücken. D.h. auf der Fragebogenseite werden nur die Frage und die Antworten ausgegeben, der Weiter-Button wird nicht oder erst nach einiger Zeit ausgegeben. Oder Sie deaktivieren den Submit-Button für eine von Ihnen festgelegte Zeitdauer. Sie können zwischen den folgenden Optionen wählen:

  • Submit-Button immer anzeigen: Dies ist die Standardeinstellung.

  • Submit-Button komplett unterdrücken: Es wird auf dieser Seite kein Submit-Button eingeblendet. Denken Sie daran, bei dieser Einstellung entweder ein anderes Formularelement einzubauen, über das der Versand ausgelöst werden kann, oder eine Funktion zum automatischen Absenden zu aktivieren. Die Kombination aus unterdrücktem Submit-Button und automatischem Weiterblättern ist beispeilsweise nützlich für Covertests, bei denen Medien nur kurz gezeigt werden sollen.

  • Einblenden nach x Sekunden: Zur Wahl stehen Zeitspannen von einer Sekunde bis zu zwei Minuten. Diese Einstellung ist beispielsweise sinnvoll, wenn Sie sicherstellen möchten, dass die Probanden sich einen Text oder eine Abbildung wirklich gründlich ansehen.

  • Wählen Sie die Option Submit-Button deaktivieren anstelle von unterdrücken in Kombination mit einer Einblende-Option aus der Drop-Down-Liste. Z.B. Einblenden nach 11 Sekunden. Der Submit-Button ist zunächst deaktiviert und erst nach 11 Sekunden verfügbar. Bis dahin läuft ein Countdown auf der Schaltfläche.

Die Funktion setzt voraus, dass im Browser des Probanden JavaScript aktiviert ist.


Abbrechen-Button einfügen

Mit dieser Option können Sie auf der betreffenden Seite eine zusätzliche Grafik einfügen. Wenn der Teilnehmer auf diese Grafik klickt, wird das Umfragefenster geschlossen. Die entsprechende Grafik laden Sie über die Medienbibliothek hoch.

Der eingefügte Abbrechen-Button funktioniert nicht bei allen Browsern, aus folgendem Grund: JavaScript hat eine Sicherheitseinstellung, die verhindert, dass Fenster, die nicht per JavaScript geöffnet wurden, per JavaScript geschlossen werden. Das Umfragefenster ist nicht per JavaScript geöffnet worden, daher darf es auch nicht per JavaScript geschlossen werden. Viele Browser wie beispielsweise der Internet-Explorer halten diese Sicherheitseinstellung nicht komplett ein, sondern blenden eine Abfrage ein, ob der Surfer das Fenster wirklich schließen möchte: Bei diesen Browsern funktioniert der Abbrechen-Button also wie gewünscht, der Proband kann nach Bestätigung das Fenster schließen. Bei Browsern wie Mozilla Firefox, die die Sicherheitseinstellung konsequent befolgen, funktioniert der Abbrechen-Button nicht.


Seitenspezifische JavaScript-Aktionen definieren

Sie haben die Möglichkeit, JavaScript-Code einzufügen, der beim Abschicken der Seite ausgeführt wird. Voraussetzung ist, dass im Browser des Probanden JavaScript aktiviert ist.

Beispiel: alert(’Bitte lesen Sie den Fragetext genau’);

Hier wird nach dem Abschicken der Seite z.B. ein kleines Hinweisfenster ausgegeben mit dem entsprechenden Text.


Eine einzelne Seite mit JavaScript oder CSS anpassen

Gelegentlich ist es erforderlich, für eine bestimmte Fragebogenseite ein abweichendes Design zu erstellen oder eine seitenspezifische JavaScript-Funktion zu implementieren. Derartige Anforderungen werden häufig über ein besonderes Template oder ein if-Konstrukt im main-Template realisiert. Sie können Java- Script- und CSS-Code aber auch in einer separaten Datei hochladen und in den Header- oder Footerbereich der gewünschten Seite integrieren.

Gehen Sie dazu bitte folgendermaßen vor:

  1. Laden Sie die gewünschten Dateien unter Profi-EditorUpload hoch.

  2. Öffnen Sie das Menü Seiteneigenschaften für die gewünschte Fragebogenseite. Die Dateilisten in den Feldern „Header-Bereich“ und „Footer-Bereich“ enthalten alle Dateien mit den Dateierweiterungen .js und .css, die hochgeladen wurden.

  3. Wählen Sie die gewünschte Dateien aus und Speichern.


Einer einzelnen Seite einen abweichenden Zeichensatz zuweisen

Sie können einer einzelnen Fragebogenseite einen Zeichensatz zuweisen, der vom allgemeinen Umfragezeichensatz oder von den Zeichensätzen der verschiedenen Sprachversionen in einem mehrsprachigen Projekt abweicht. Diese Funktion kann beispielsweise eingesetzt werden, wenn die für alle Teilnehmer verwendete Startseite einer mehrsprachigen Umfrage mit der Sprachauswahlfrage in einem anderen Zeichensatz angezeigt werden soll als die verschiedenen Fragebögen.

Wenn Sie im Feld „Zeichensatz für diese Seite erzwingen“ einen Zeichensatz einstellen, wird der Zeichensatz der Umfrage für diese einzelne Fragebogenseite mit dem angegebenen Zeichensatz überschrieben, und zwar für alle existierenden Sprachversionen. Standardmäßig ist „Keinen Zeichensatz erzwingen“ voreingestellt.


Trigger


Häufig möchte man an bestimmte Ereignisse bestimmte Aktionen koppeln. In einer Kundenzufriedenheitsbefragung etwa können Kunden negative Erfahrungen schildern. Nun möchten Sie, dass die Schilderung des Kunden automatisch per Mail an Ihr Kundencenter geleitet wird. In einer anderen Befragung kann ein Befragter zusätzliches Informationsmaterial anfordern. In diesem Fall wäre es hilfreich, wenn die Adressdaten des Befragten (sofern freiwillig übermittelt) direkt an Ihren Vertrieb übermittelt oder aber wenn der Versand der entsprechenden Informationsmittel automatisch ausgelöst würde. Oder Sie möchten zur Laufzeit der Befragung zusätzliche Informationen über den Auskunftgeber (sofern vorhanden) in die Befragung eingeben und dem Auskunftgebenden als Kontextinformation zur Verfügung stellen oder den Weg durch den Fragebogen vom Wert dieser Informationen abhängig machen.


Trigger anlegen

Mit Hilfe von Triggern können Sie diese Aufgaben lösen, indem Sie die entsprechenden Aktionen wählen, konfigurieren und an bestimmte Variablenwerte innerhalb des Fragebogens knüpfen.

Basic Steps

Die Basic Steps zum Anlegen eines Triggers sind bei allen Triggertypen identisch:

  • Legen Sie eine Befragungsseite an.

  • Legen Sie eine Frage beliebigen Typs an.

  • Wählen Sie den geeigneten Triggertyp aus.

  • Legen Sie die Ausführungsposition fest.

  • Wählen Sie die Variable (Frage) aus, an die der Trigger geknüpft werden soll.

  • Bestimmen Sie den Antwortwert, bei dem der Trigger aktiviert werden soll.

  • Legen Sie die Detaileigenschaften des Triggers fest (Mailvorlage auswählen etc.)

Bedingungs-Editor

Im Bedingungs-Editor legen Sie fest, bei welchem Ereignis der Trigger aktiviert/ausgeführt wird. Die folgenden Operatoren können eingesetzt werden:

Operator

Symbol

Bedeutung

Operator

Symbol

Bedeutung

größer

>

Größer als ‘Antwortwert x’

größer gleich

>=

Größer, gleich ‘Antwortwert x’

gleich

==

Gleich ‘Antwortwert x’

kleiner gleich

<=

Kleiner, gleich ‘Antwortwert x’

kleiner

<

Kleiner als ‘Antwortwert x’

ungleich

!=

Ungleich (Antwortwert x wird ausgenommen)

enthält

enthält

Wird vor allem zum Filtern über Texte verwendet, siehe die folgenden Hinweise zur Codierung beim Filtern über Inhalte der Teilnehmerverwaltung. Ermittelt werden alle Texte, die das eingegebene Textelement enthalten, beispielsweise wird bei Filterung über „cd“ auch „abcde“ ausgefiltert. Die Filterung ist case-sensitive, Leerzeichen werden als Fehleingabe gewertet. Umlaute können verwendet werden.

enthält irgendein

enthält irgendein

Mit dieser Bedingung können Sie erstens überprüfen, ob eine Eingabe eines von mehreren genannten Elementen enthält. Z. B. würde die Eingabe „22“ die Bedingung „enthält irgendein = 11,22,33“ erfüllen, die Eingaben „123“ oder „122“ jedoch nicht.

Sie können die Bedingung auch verwenden, um in einer aus mehreren Elementen bestehenden Eingabe wie beispiels- weise einer Telefonnummer ein bestimmtes Element zu iden- tifizieren. Z.B. würde die Eingabe „0229-1234“ die Bedingung „enthält irgendein = 1234“ erfüllen, die Eingabe „0229- 12345“ jedoch nicht. Als Trennzeichen akzeptiert werden Komma, Apostroph, „-“ und „|“.

entspricht Regex

entspricht Regex

In der Filterbedingung können reguläre Ausdrücke verwendet werden. Diese müssen zwischen Slashes eingeschlossen werden.

Mit dem folgenden Regex kann man beispielsweise 98% der mobilen Endgeräte identifizieren: /Mobile|iP(hone|od|ad)|And- roid|BlackBerry|IEMobile|Kindle|NetFront|Silk-Accelera- ted|(hpw|web)OS|Fennec|Minimo|Opera M(obi|ini)|Blazer|Dolfin|Dolphin|Skyfire|Zune/

in

(Bei Mitarbeiterbefragungen mit EFS Employee)

in

Die gewählte Variable muss genau die Organisationseinheit enthalten, die im Feld „Code“ gewählt wird.

in oder unterhalb

(Bei Mitarbeiterbefragungen mit EFS Employee)

in oder unterhalb

Die gewählte Variable muss entweder die Organisationsein- heit enthalten, die im Feld „Code“ gewählt wird, oder eine von deren Untereinheiten.

in Zweig

(Bei Mitarbeiterbefragungen mit EFS Employee)

in Zweig

Die gewählte Variable muss entweder die Organisationsein- heit enthalten, die im Feld „Code“ gewählt wird, oder irgend- eine andere Einheit des gesamten Strukturzweiges (vom Root-Knoten bis zur untersten Ebene). Dieser Operator wird üblicherweise nicht zur Filterung im Fragebogen verwendet, sondern zur Berichtsdefinition genutzt.


Beispiel: Mit einem Trigger Feedback-Mails zusenden lassen

In vielen Befragungssituationen gehört es zum guten Ton, am Ende des Fragebogens eine letzte offene Frage zu stellen und den Auskunftgeber zu fragen, ob er noch irgendetwas mitteilen möchte. Gerade wenn man eine Befragung als ein Gespräch anlegt steht zu erwarten, dass nicht alle Gedanken, die der Befragte im Laufe der Beantwortung des Fragebogens entwickelt hat, durch geschlossene Fragen abgerufen werden können. Um dem Auskunftgeber die Chance zu geben, das Gespräch aus seiner Sicht abzurunden, wird ihm eine freie Eingabemöglichkeit angeboten. Diese lässt der Befragungsleiter sich direkt zuschicken, um die Möglichkeit zu haben, direkt auf Vorkommnisse im Feld zu reagieren.

Im Folgenden wird für eine personalisierte Umfrage ein Mailtrigger angelegt, der den Versand eines derartigen Teilnehmerkommentars an den Befragungsleiter auslöst.


Mailtrigger anlegen

Im ersten Schritt legen Sie den Trigger an. Das Anlegen von Triggern erfolgt immer nach dem selben Schema:

  • Öffnen Sie im Fragebogen-Editor die Seite, die die offene Frage enthält.

  • Klicken Sie auf den Menüpunkt Trigger.

  • Klicken Sie den Button + Trigger an.

  • Geben Sie den Titel des neuen Triggers ein.

  • Wählen Sie den Triggertyp „Mailtrigger“.

  • Bestätigen Sie mit Anlegen.

  • Es öffnet sich der Bearbeitungsdialog für den neuen Trigger.

Grundeinstellungen vornehmen

Auf der ersten Registerkarte sind Einstellungen vorzunehmen, die bei allen Triggertypen erforderlich sind.

  • Geben Sie eine Beschreibung ein.

  • Wählen Sie im Feld „Ausführungsposition“ die Option „nach dem Abschicken, nach Filtern“.

  • Wenn Sie möchten, dass die Mail nur versendet wird, wenn der Proband tatsächlich einen Kommentar abgegeben hat, so müssen Sie dementsprechende Bedingungen definieren:

    • Klicken Sie im Feld „Bedingung“ den Link Bearbeiten an.

    • Geben Sie im Bedingungs-Editor die gewünschte Definition ein. In diesem Beispiel soll die Mail nur verschickt werden, wenn das Textfeld mit dem Variablennamen „v_11“ ausgefüllt, d.h. nicht leer ist. Die entsprechende Bedingung lautet: „v_11 größer “, d.h. Sie lassen das Feld „Code“ leer.

    • Bestätigen Sie mit Speichern.

    • Wechseln Sie anschließend über zurück wieder zum Mailtrigger.

  • Optional können Sie den Trigger in der Fragebogenvorschau ausführen lassen. Bei Mailtriggern ist dies nur bedingt sinnvoll, weil „u_email“ oder eventuell verwendete Projektvariablen in der Vorschau keinem Teilnehmeraccount zugeordnet und daher auch nicht korrekt ersetzt werden können. Lassen Sie daher die Checkbox deaktiviert. Legen Sie stattdessen einen Testteilnehmer an mit einer Mailadresse, auf die Sie Zugriff haben, und verwenden Sie diesen Teilnehmer zum Testen des Fragebogens im Realbetrieb.

  • Ebenfalls optional können Sie den Trigger mehrfach in einem Umfragedurchlauf ausführen lassen. Dies macht in diesem Beispiel keinen Sinn, daher aktivieren Sie die Checkbox nicht.

  • Speichern Sie die Einstellungen ab.

Details konfigurieren

Im letzten Schritt konfigurieren Sie die zu versendende Mail.

  • Wechseln Sie auf die Registerkarte Detailkonfiguration: Sie enthält Optionen, die speziell beim Mailtrigger erforderlich sind.

  • Optional können Sie eine Mailvorlage vom Typ „Standardmail“ verwenden, die entsprechend den Angaben weiter unten auszufüllen ist. Möchten Sie diese Möglichkeit nutzen, wählen Sie zuerst die gewünschte Vorlage aus und laden sie anschließend mit Mailvorlage anwenden hoch.

  • Da es sich um eine personalisierte Umfrage handelt, können Sie in der Auswahlliste im Feld „Dynamischer Mailabsender“ den Platzhalter „u_email“ auswählen. Füllt ein Teilnehmer das Kommentarfeld aus, so wird der Platzhalter durch seine in der Teilnehmerverwaltung gespeicherte E-Mail-Adresse ersetzt.

  • Tragen Sie den Befragungsleiter als Mailempfänger ein.

  • Geben Sie im Feld „Betreff“ den Titel „Feedback aus Mitarbeiterbefragung“ ein.

  • Geben Sie im Feld „Mailtext“ die Variable des Kommentarfeldes „v_11“ zwischen zwei Rauten ein. Während der Umfrage wird dieser Platzhalter durch die Eingabe des jeweiligen Teilnehmers ersetzt.

  • Lassen Sie die Standardeinstellung für das Versanddatum unverändert.

  • Bestätigen Sie mit Speichern.

  • Um Ihren Mailtrigger zu testen, legen Sie einen Testteilnehmer an mit einer Mailadresse, auf die Sie Zugriff haben, und testen Sie den Trigger unter Realbedingungen.


Übersicht über die verfügbaren Trigger

Die folgenden Trigger stehen Ihnen abhängig vom Projekttyp zur Verfügung.

Trigger

Eigenschaften

Projekttyp

Seitentyp

Trigger

Eigenschaften

Projekttyp

Seitentyp

Mailtrigger

Bei Eintritt des zu definierenden Ereignisses wird eine E-Mail mit vorab bestimmtem oder dynamisch generiertem Inhalt entweder an eine vorher definierte oder während der Befragung erhobene Adresse geschickt.

alle

alle

Sampletrigger

Bei Eintritt des zu definierenden Ereignisses wird der Befragte in die Stichprobe der Zielumfrage eingetragen und per E-Mail eingeladen. Der Sampletrigger kann von allen quantitativen Umfragetypen aus ausgelöst werden (AN, PE, PA, MD, ES, MSF). Zielumfrage können alle Umfragetypen mit Teilnehmerverwaltung sein.

alle

alle

Pagetrigger

Bei Eintritt des zu definierenden Ereignisses wird der Befragte auf eine zu bestimmende Seite der Umfrage geleitet.

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Logouttrigger

Bei Eintritt des zu definierenden Ereignisses wird der Befragte auf die Endseite geleitet.

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 alle

Variablensplittrigger

Der Trigger liest Cookies bzw. HTTP Get-Parameter aus und schreibt sie in benutzerdefinierte Variable. Er ist in der Lage, Cookies bzw. übergebene Parameter an einem Splitmerkmal in Einzelvariablen zu zerlegen.

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 alle

Rekodierungstrigger

Der Trigger kann zum Rekodieren von Umfragevariablen verwendet werden. Die rekodierten Werte können beispielsweise aus anderen Variablen übertragen oder auf der Basis der Teilnehmereingaben errechnet werden.

 alle

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Zufallstrigger

Dieser Trigger kann zum Würfeln einer Zufallszahl in einem bestimmten Intervall benutzt werden.

 alle

 alle

Listentrigger

Der Listentrigger schreibt Inhalte einer Liste in benutzerdefinierte Variablen.

 alle

 alle

Tasktrigger

Der Tasktrigger legt bei Erfüllung der Bedingung eine Maßnahme im Action Planner des verknüpften Employee-Projekts an.

 

 

Bonustrigger

(nur auf Panel-Installationen verfügbar)

Bei Eintritt des zu definierenden Ereignisses werden den Panelisten Bonuspunkte gutgeschrieben. Optional können in einer Umfrage mehrere Bonuszuweisungen pro Panelist vorgenommen werden.

 

 

Panelgruppentrigger

(nur auf Panel-Installationen verfügbar)

Bei Eintritt des zu definierenden Ereignisses fügt der Trigger den Teilnehmer zu einer Panelgruppe hinzu.

 

 

Prequalification-Trigger

Dieser Trigger legt bei Erfüllung der Bedingungen einen Teilnehmer als Panelisten an

 

 

Portal-Action- Trigger

Erstellt eine Aktion im Portal-Action-Board.

 

 

Spezial-Code-Trigger

Dieser Trigger führt Spezial-Code aus. Er wird üblicherweise auf kundenspezifischen Installationen eingesetzt, um bestimmte Sonderanpassungen zu realisieren. Beim Projektimport auf eine andere Installation werden Spezial-Code-Trigger nur korrekt übernommen, wenn die Zielinstallation entsprechend konfiguriert ist d.h. dieser Triggertyp aktiviert ist und die Dateien mit den Sonderanpassungen vorliegen. Wenden Sie sich im Zweifelsfalle bitte an Ihren Ansprechpartner.

 

 


Grundsätzliche Hinweise zu Triggern

  • Sie können selbst festlegen, ob die mehrfache Ausführung des Triggers innerhalb eines Umfragedurchlaufes möglich sein soll. Dazu dient das Feld „Trigger mehrfach in einem Umfragedurchlauf ausführen“ im Trigger-Editor.

  • Sie können Trigger wahlweise in der Vorschau ausführen lassen oder deaktivieren. Beispielsweise kann es Sinn machen, den Zufallstrigger zu deaktivieren, um wiederholtes Testen unter konstanten Bedingungen zu erleichtern. Die Aktivierung erfolgt über das Feld „Trigger auch in der Fragebogenvorschau ausführen“ im Trigger-Editor, in der Standardeinstellung ist die Funktion nicht aktiv.

  • Grundsätzlich können Trigger auf allen Befragungsseitentypen angelegt werden. Einige Triggertypen sind jedoch für den Einsatz auf bestimmten Seitentypen, z.B. Endseiten, bestimmt.

  • Sie können auf jeder Seite beliebig viele Trigger anlegen. Beachten Sie dabei jedoch bitte, dass Trigger-Aktionen ressourcen-intensiv sind, d.h. sich auf die Performance des Fragebogens auswirken: Es ist daher zu empfehlen, nicht mehr als 50 Trigger pro Seite zu verwenden.

  • Sie können die Abfolge der Trigger auf einer Seite, die unter Umständen für die Ausführungsreihenfolge relevant ist, per Drag&Drop verändern.

  • Trigger werden an eine Variable auf der Seite geknüpft. Enthält die Seite keine Variable, helfen Sie sich mit einer Dummy-Variable: Legen Sie dazu eine Frage vom Typ „911 benutzerdefiniert“ an und melden Sie so eine Variable beim System an. Schreiben Sie die Variable als versteckte Variable auf das Formular: „<input type=hidden name=V_NAME_AUS_911 value=1>“ und übergeben Sie so einen festen Wert an den Trigger.

  • Wird eine Seite abgeschickt, arbeitet die Routing-Engine von EFS verschiedene Aufgaben ab: Plausichecks werden geprüft, die Daten gespeichert, die nächste Seite gesucht und dargestellt. Die Ausführungsposition bestimmt, an welcher Stelle im Ablauf der Trigger ausgeführt wird. Die folgenden Ausführungspositionen sind möglich, zur Auswahl stehen im Trigger-Editor jeweils nur diejenigen die für den aktuellen Triggertyp sinnvoll sind:

    • Wählen Sie „Ausführungsposition = direkt“, wenn zunächst der Trigger ausgeführt werden soll, bevor die Seite, auf der der Trigger definiert ist, ausgegeben wird. Verwenden Sie diese Einstellung nicht auf der ersten Seite einer Umfrage.

    • Wählen Sie „Ausführungsposition = nach dem Abschicken, vor Filtern“, so wird der Trigger nach dem Abschicken der Seite ausgeführt, aber vor einem direkt danach folgenden Filter. Sie können diese Option verwenden, wenn Sie das vom Trigger gelieferte Ergebnis zum Filtern benutzen möchten (wenn beispielsweise das Trigger-Ergebnis eine benutzerdefinierte Variable füllt, über die gefiltert wird). Auf Endseiten steht diese Ausführungsposition unabhängig vom gewählten Triggertyp nicht zur Verfügung. Bei Pagetrigger, Logouttrigger und Wiedervorlagetrigger steht sie grundsätzlich nicht zur Verfügung.

    • Wählen Sie „Ausführungsposition = nach dem Abschicken, nach Filtern“, wird der Trigger nach dem Abschicken der Seite ausgeführt. Sie können diese Option verwenden, wenn der Trigger ein Ergebnis liefert, das Sie erst verwenden möchten, nachdem die Filterung, also Festlegung der nächsten Seite, erfolgte. Denkbar ist beispielsweise, dass eine benutzerdefinierte Variable überschrieben werden soll, aber erst, nachdem der Trigger ausgeführt wurde.

  • Sie können schon auf der ersten Fragebogenseite Trigger mit der Ausführungsposition „direkt“ anlegen. In den Bedingungen eines solchen Triggers können Teilnehmervariablen, URL-Parameter und benutzerdefinierte Variablen eingesetzt werden. Projektvariablen können in einem derartigen Trigger nicht verwendet werden, da sie frühestens nach dem Abschicken der ersten Seite, d.h. auf der zweiten Seite des Fragebogens, zur Verfügung stehen.

  • Einige Triggertypen erzeugen Inhalte, die in den Umfrage-Ergebnisdaten abgespeichert werden sollen, sie berechnen zum Beispiel Formeln oder legen Parameter ab. Dazu werden benutzerdefinierte Variablen verwendet.

  • Die ursprünglich für die LUA-Filter eingeführte Runtime-Überprüfung meldet auch, wenn ein Trigger nicht ausgeführt werden kann, z.B. weil eine zu versendende Mail eine fehlerhafte if-Bedingung enthält.

  • Nur bei Installationen mit EFS SMS Extension: Mit Triggern können keine SMS versendet werden.


Plausibilitätscheck einrichten


Internetumfragen ermöglichen Qualitätschecks und Datenprüfungen schon bei der Eingabe. Flüchtigkeitsfehler und fehlende Angaben lassen sich direkt bei der Eingabe anmerken. Der Befragte erhält einen kurzen Hinweis, dass er möglicherweise etwas übersehen hat. Anstatt hinterher nachfragen zu müssen, kann direkt bei der Eingabe die falsche Angabe korrigiert werden. Überprüfungen der Richtigkeit von Antworten werden gemeinhin als Plausibilitätsprüfung oder Plausibilitätschecks bezeichnet.

Angenommen, Sie erheben in Ihrem Fragebogen das Geburtsjahr der Teilnehmer mit einem offenen Eingabefeld. Dabei möchten Sie sicherstellen, dass nur sinnvolle Altersangaben gemacht werden: Die Werte sollen vierstellig sein und ein einem sinnvollen Bereich, beispielsweise zwischen 1900 und 2000, liegen.


Beispielvorgehen

Dies können Sie mit einem Plausicheck folgendermaßen realisieren:

  • Wählen Sie im Fragebogen-Editor die Seite, auf der der Plausicheck durchgeführt werden soll. Klicken Sie auf den Titel dieser Seite. Die Seitenansicht öffnet sich.

  • Öffnen Sie das Menü Plausichecks.

  • Die Übersicht der Plausichecks wird geöffnet. Es wurden allerdings noch keine Checks definiert, daher ist sie leer.

  • Klicken Sie den Button + Plausicheck an.

  • Geben Sie den Titel des Checks ein.

  • Wählen Sie den Checktyp „Bereichs-Check“.

  • Bestätigen Sie mit Weiter.

  • Der Eingabedialog wird geöffnet.

  • Im Feld „Darf dieser Check ignoriert werden“ sollte die Option „nein“ angeklickt sein. Dies bedeutet, dass die ausfüllende Person eine Fehleingabe korrigieren muss. Andernfalls wird die nächste Befragungsseite nicht angezeigt.

  • Nur in Projekten mit klassischem Systemlayout: Im Feld „Auf welchem System soll geprüft werden?“ sollte üblicherweise die Option „Client (JavaScript) UND Server“ angeklickt sein.

  • Lassen Sie die Einstellung im Feld „Soll der Check auch ausgeführt werden, wenn mindestens ein Item ausgeblendet ist?“ ebenfalls unverändert: Sie ist in der Beispielsituation nicht von Bedeutung, da es keine ausgeblendeten Items gibt.

  • Bei JavaScript-Plausichecks haben Sie die Möglichkeit, den Plausicheck für den Teilnehmer ignorierbar zu machen. Wählen Sie in diesem Fall Ja bei „Darf dieser Check ignoriert werden.“

  • Im Responsive Layout können Sie angeben, welches System gecheckt werden soll: Client (JavaScript), Server (PHP) oder Client (JavaScript) UND Server (PHP).

  • Im folgenden Feld können Sie die Meldung bearbeiten, die bei Auslösen des Checks ausgegeben wird. Ersetzen Sie die Default-Meldung „Es ist ein Fehler aufgetreten!“ durch „Bitte geben Sie Ihr Geburtsjahr vierstellig ein!“.

  • Als nächstes wird die eigentliche Check-Bedingung definiert: Wählen Sie zuerst die Variable, deren Inhalt überprüft werden soll.

  • Geben Sie anschließend den Bereich ein, in dem die gültigen Werte liegen dürfen, d.h. im abgebildeten Beispiel „1900“ als Unter- und „2000“ als Obergrenze.

  • Bestätigen Sie mit einem Klick auf Speichern.

  • Um das Popup zu sehen, das bei Fehleingaben eingeblendet wird, öffnen Sie die Registerkarte Seitenvorschau und lösen mit einer Fehleingabe den Check aus.

  • Der neue Check erscheint in der Übersicht.


Vordefinierte Plausichecks (Plausichecktypen)

Die folgenden Plausichecktypen stehen standardmäßig zur Verfügung.

Typ

Paramenter

Eigenschaften

Typ

Paramenter

Eigenschaften

Bereichs-Check

Variable, int von, int bis

Prüft, ob der Wert der Variablen eine Zahl innerhalb von zwei Werten ist.

E-Mail-Adressen-Check

Variable

Prüft, ob der Wert der Variable eine gültige E-Mail-Adresse ist. Geprüft wird auf vorkommende Zeichen, das @-Zeichen und auf den Punkt vor der Domain- Adresse.

Standard-Check

frei definierbar

Prüft eine oder mehrere Variablen an Hand eines Operators.

Format-Check

Variable, Format

Prüft eine Variable an Hand einiger vordefinierter regulärer Ausdrücke (nur Zahlen, nur Buchstaben etc.).

RegEx-Check

Variable, regulärer Ausdruck

Prüft eine Variable mit einem frei definierbaren Regex.

NoRegEx-Check

Variable, regulärer Ausdruck

Prüft eine Variable mit einem frei definierbaren Regex. Gibt true zurück, wenn der Ausdruck nicht erfolgreich war.

NurZahlen-Check

Variable

Prüft, ob eine Variable nur Zahlen, Komma und Punkt enthält.

Bereichs-Check alt

Variable, int von, int bis

Prüft, ob der Wert der Variablen eine Zahl außerhalb von zwei Werten ist.

Kombinations-Check

Variable, int

Prüft bei Fragen mit Mehrfachauswahl, ob die gefor- derte Anzahl Checkboxen ausgewählt wurde.

KombinationsCheck (Bereich)

Variable, int von, int bis

Prüft bei Fragen mit Mehrfachauswahl, ob die Anzahl der angewählten Checkboxen in einem vorgegebenen Bereich liegt.


Bereichs-Check

Der Bereichs-Check prüft, ob die vom Umfrageteilnehmer eingegebene Zahl innerhalb des von Ihnen eingestellten Zahlenbereiches liegt. Andernfalls wird der Plausicheck ausgelöst und meldet einen Fehler. Dabei werden die vorgegebenen Grenzwerte dem zulässigen Wertebereich zugerechnet. Der Check funktioniert auch mit negativen Zahlen.


E-Mail-Adressen-Check

Der Email-Adressen-Check prüft die einzustellende Variable auf eine korrekt eingegebene E-Mail-Adresse. Eine korrekte E-Mail-Adresse besteht aus vier Teilen.

Beispiel: tester@email.de

  • Individueller Nutzername (im Beispiel tester)

  • @ – Zeichen

  • Domainname (im Beispiel: email)

  • Länderkennung durch einen Punkt vom Domainnamen getrennt (im Beipiel .de)

Der E-Mail-Adressencheck prüft diese vier Teile auf folgende Form:

  • Individueller Nutzername: Der individuelle Nutzername darf Buchstaben, Zahlen, ., _, – enthalten, ausgenommen sind alle Umlaute.

  •  Domainname: Der Domainname darf Buchstaben, Zahlen und Punkte enthalten, ausgenommen sind alle Umlaute. Es ist möglich den Domainnamen durch beliebig viele Punkte zu trennen.

  • Länderkennung: Die Länderkennung darf nur Buchstaben entalten, wobei mindestens 2 und maximal 6 erlaubt sind, ausgenommen sind alle Umlaute.


Standard-Check

Der Standard-Check prüft die einzustellende Variable auf Erfüllung einer durch die Rechenoperatoren = , < , > , <= , >= , != aufgestellten Bedingung.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Wählen Sie die Variable aus, die Sie prüfen möchten.

  • Wählen Sie den Rechenoperator aus, mit dem die Variable geprüft werden soll.

  • Geben Sie den Wert der Variablen ein, für den geprüft werden soll.


Format-Check

Der Format-Check prüft die einzustellende Variable auf die Erfüllung eines ebenfalls einzustellendes Format.

Sie haben die Wahl zwischen folgenden Formaten:

  • Check, der prüft, ob das Feld keine Zahlen enthält

  • Check, der prüft, ob das Feld nur große Buchstaben enthält

  • Check, der prüft, ob das Feld nur kleine Buchstaben enthält

  • Check, der prüft, ob das Feld nur Zahlen mit Punkten oder Kommata enthält

  • Check, der prüft, ob das Feld nur Zahlen mit oder ohne Punkte enthält

  • Check, der prüft, ob das Feld nur Zahlen mit oder ohne Kommata enthält.

Den Format-Check legen Sie bitte wie folgt an:

  • Wählen Sie die Variablen aus, die geprüft werden soll.

  • Wählen Sie das Format aus, auf das die zuvor eingestellte Variable geprüft werden soll.


RegEx-Check und NoRegEx-Check

Der RegEx- und NoRegEx-Check prüft die einzustellende Variable auf Erfüllung des ebenfalls einzustellenden regulären Ausdrucks.

Reguläre Ausdrücke definiert man wie folgt:

Einen RegEx-Check legen Sie bitte folgendermaßen an:

  • Wählen Sie die Variable aus, die geprüft werden soll.

  • Geben Sie in das Textfeld den regulären Ausdruck an, bei dessen Eingabe der RegEx-Check anpringen soll.

Einen NoRegEx-Check legen Sie bitte folgendermaßen an:

  • Wählen Sie die Variable aus, die geprüft werden soll.

  • Geben Sie in das Textfeld den regulären Ausdruck an, bei dessen Eingabe der NoRegEx-Check nicht anspringen soll, für alle andersartigen Eingaben in das geprüfte Feld wird der Check anspringen.


NurZahlen-Check

Dieser Plausibilitätscheck rüft, ob eine Variable nur Zahlen, Komma und Punkt enthält.


Bereichs-Check alt

Der Bereichs-Check alt prüft im Gegensatz zum oben erläuterten Bereichs-Check den Ungültigkeitsbereich der einzustellenden Variablen. Die Eingabe des Teilnehmers muss also außerhalb des von Ihnen eingestellten Zahlenbereiches liegen, sonst springt der Plausicheck an.


Kombinations-Check

Mit dem Kombinations-Check können Sie Bei Fragetypen mit Mehrfachauswahl (Fragetyp 121, 122, 362, 521, 522, 621) überprüfen, ob ein Proband eine geforderte Anzahl Checkboxen ausgewählt hat.


Kombinations-Check (Bereich)

Der Kombinations-Check (Bereich) überprüft bei Fragetypen mit Mehrfachauswahl (Fragetyp 121, 122, 362, 521, 522, 621), ob die Anzahl der angewählten Checkboxen in einem vorgegebenen Bereich liegt.


Plausibilität von Antworten überprüfen

Plausichecks werden zur Erzielung einer bestimmten Datenqualität eingesetzt. Mitunter übersehen Ausfüller eine Frage oder begehen Flüchtigkeitsfehler beim Setzen einer Antwort. Manchmal sind Fragen auch unvollständig ausgefüllt, wenn die Auskunftsperson sich etwa zuerst einen Überblick über den Fragebogen verschaffen möchte oder den Fragebogen ohne ernsthaftes Interesse ausfüllt. Insbesondere, wenn spätere Verzweigungen im Fragebogenverlauf auf den Antworten vorangehender Fragen basieren, ist eine Auskunftskontrolle angebracht.


Wozu Plausibilitätschecks

Plausichecks sind in folgenden Fällen sinnvoll:

  • Antwort auf die Frage wird in späteren Fragen wieder aufgegriffen, sei es in einer Filterbedingung oder in der Anzeige dynamischer Fragen.

  • Sicherstellung von Ausfüllanweisungen, wie z.B. „Wählen Sie die drei wichtigsten Eigenschaften des Produkts xy“.

  • Antworten auf eine bestimmte Frage sind für die Auswertung von besonderem Interesse.

  • Die interne Konsistenz der Daten ist von besonderer Bedeutung für die Auswertung.

  • Es werden Daten abgefragt, die in der Teilnehmerverwaltung bereits vorliegen.


Einsatz von Plausichecks planen

Machen Sie sich klar, welche Antworten für den Umfrageverlauf wichtig und welche Daten für den Auswertungszweck zentral sind. Setzen Sie jedoch Plausichecks mit Augenmaß ein. Für den Ausfüllenden sind Plausichecks zunächst ärgerlich und lästig, da sie sein Verhalten monieren und seinen Fortgang in der Befragung behindern. Zu viele Plausibilitätschecks zerstören das Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen und dem Auskunftgeber. Bedenken Sie ebenfalls, dass Auskunftspersonen zu manchen Sachverhalten noch keine Meinung ausgebildet haben. In solchen Fällen ist es im Sinne der Datenqualität häufig besser, unvollständige Angaben zuzulassen, als die Ausfüller zu einer Antwort zu zwingen, die möglicherweise nur für den Augenblick Bestand hat und vom Ausfüller so gar nicht gemeint wird.

Machen Sie sich Gedanken wie diese:

  • Welche Antworten sind für den Umfrageverlauf unverzichtbar?

  • Auf welche Fragen wollen Sie von möglichst allen Auskunftgebern eine Antwort haben?

  • Wie würden Sie reagieren, wenn Ihre Antwort auf eine Frage von einem Befragungssystem als inkorrekt zurückgewiesen wird?

    Neben den psychologischen Auswirkungen auf die Auskunftgeber sind auch technische Faktoren zu bedenken:

    • Sie können auf jeder Seite beliebig viele Plausichecks anlegen. Plausicheck-Aktionen sind jedoch ähnlich wie andere Checks und dynamische Features auch ressourcen-intensiv , d.h. wirken sich auf die Performance des Fragebogens aus: Es ist daher zu empfehlen, nicht mehr als 50 Plausichecks pro Seite zu verwenden.

    • Plausichecks haben keine eigene Sortierreihenfolge. Sie können die Checks auf einer Seite zwar in einer bestimmten Abfolge anordnen, diese Abfolge wird aber insbesondere beim Kopieren oder Importieren des Projekts unter Umständen verloren.

    • Die Plausicheck-Bedingungen sollten möglichst nur Variablen enthalten, die einen definierten Wert haben. Sind Bedingungsvariablen gar nicht gefüllt worden oder enthalten sie Missings, weil beispielsweise eine Frage oder Antwortoption ausgeblendet war oder die Probanden ein Textfeld leer gelassen haben, kann die Überprüfung ein unerwartetes oder falsches Ergebnis liefern.

      • Verzichten Sie möglichst auf komplexe Plausibilitätsüberprüfungen oder ersetzen Sie sie durch mehrere einzelne Checks. Auf diese Weise lässt sich ein- facher eine Übersicht über die verwendeten Variablen erlangen und unerwar- tete Ergebnisse können vermieden werden.

      • Falls notwendig, ermöglicht der Profi-Editor die Definition komplexer Bedingungen.

      • Die gleichzeitige Verwendung von Variablen in Ausblendbedingungen und Plausibiltätschecks sollte grundsätzlich vermieden werden.

      • Insbesondere bei Fragetypen, deren Variablen Ausprägungen haben (z.B. Einfachauswahl), ist zu beachten: Sobald auch nur eine Antwortoption der Frage, d.h. eine Ausprägung der Variablen, ausgeblendet wird, wird die Variable bei der Nutzung in einem Plausicheck grundsätzlich als „Missing“ behandelt. Somit kann man in diesem Fall nicht mit einem Plausicheck auf den eigentlichen Wert der Variable prüfen. Wenn Sie auf den Plausicheck nicht verzichten können oder möchten, wäre der Einsatz einer Liste anstelle der Ausblendbedingungen eine Alternative.

      • Prüft ein Plausicheck mehrere Variablen ab, von denen lediglich eine oder einige von Ausblendbedingungen betroffen ist, kann eventuell Einsatz der Option „Soll der Check auch ausgeführt werden, wenn mindestens ein Item ausgeblendet ist?“ sinnvoll sein. Ist diese Option aktiviert, werden die von der Ausblendbedingung betroffenen Variablen bei der Ausführung des Plausichecks einfach übersprungen. Sind alle Variablen des Checks betroffen, wird er gar nicht ausgeführt, um zu verhindern dass Teilnehmer auf der Seite steckenbleiben.


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