Ergebnisse

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Mit Hilfe von Rekodierungen können Sie Befragungsergebnisse verdichten oder verschiedene Einzelergebnisse miteinander kombinieren.

  • In EFS Reporting+ können nicht nur Einfachauswahlfragen, sondern auch Mehrfachauswahl-Situationen in Rekodierungsvariablen abgebildet werden.

  • Mit Hilfe von Gewichtung kann beispielsweise bei ungleichmäßiger Verteilung der Geschlechter der Anteil des unterrepräsentierten Geschlechts ausgeglichen werden.

  • Zum Formulieren der Rekodierungsbedingungen wird der aus dem Fragebogen-Editor vertraute Bedingungs-Editor verwendet.

  • Die Rekodierungsergebnisse können direkt im Report ausgegeben, in Filter und Splitdimensionen integriert oder in anderen Rekodierungen verwendet werden.

Konfiguration von Rekodierungen im Überblick

Das Anlegen von Rekodierungen erfolgt weitgehend analog zu Filtern und Splitdimensionen.

  • Alle für den Report benötigten Rekodierungen werden im Quellen-Fenster vorbereitet.

    • Klicken Sie das Rekodierungen anlegen-Icon in der Toolbar an. Wählen Sie dann den gewünschten Rekodierungstyp.

    • Anschließend definieren Sie im Rekodierungs-Editor die Bedingungen.

  • Sollen Rekodierungsergebnisse im Report ausgegeben werden, ziehen Sie die entsprechenden Rekodierungen einfach an die gewünschte Stelle des Reports.

  • Häufig werden Rekodierungsergebnisse als Grundlage für weitere Rekodierungen, für Filter oder Splitdimensionen verwendet. Dazu können Sie bei den jeweiligen Folge-Rekodierungen, Filtern oder Splitversionen die mit „rec_“ gekennzeichneten Rekodierungsvariablen auswählen.

Rekodierungen definieren

Ähnlich wie bei den Splitdimensionen steht auch für Rekodierungen ein besonderer Editor zur Verfügung. Sie öffnen ihn über das Icon Rekodierungen anlegen bzw. indem Sie eine vorhandene Rekodierung markieren und dann Bearbeiten anklicken.

  • Auf der linken Seite werden die bereits vorhandenen Kategorien aufgelistet.

  • Scrollen Sie über eine Kategorie, wird deren Bedingung und die Rekodierungsvariable angezeigt.

  • Um eine Kategorie zu bearbeiten, klicken Sie sie an: Die Rekodierungsbedingung der Kategorie wird dann im Bedingungs-Editor geöffnet, in dem Eingabefeld darüber können Sie die Beschriftung der Kategorie ändern.

  • Über die Toolbar können Sie weitere Kategorien anlegen, überflüssige Kategorien löschen oder in einer Vorschau die Ergebnisse der Rekodierung einsehen.

  • Im Kopfbereich im Feld „Name“ kann die interne Bezeichnung der Rekodierungen geändert werden.

  • Die Abfolge der Rekodierungskategorien kann per Drag&Drop geändert werden.

  • Wenn die Bedingungen für alle Kategorien fertig definiert sind, lösen Sie mit einem Klick auf Ausführen den Rekodierungsvorgang aus.

Betätigen Sie den Ausführen-Button erst, wenn alle Kategorien fertig angelegt und die Bedingungen vollständig definiert sind!

Rekodierungstypen

Mit EFS Reporting+ können zwei Rekodierungstypen realisiert werden: Einfachrekodierung und Mehrfachrekodierung. Mit Rekodierung zur Verwendung als Gewichtungsvorlage kommt ein weiterer Typ hinzu. Diese Vorlagen werden nicht nur auf Mittelwerte, sondern auch auf Häufigkeiten, Prozentwerte, Grundgesamtheiten, Summen und andere Aggregationen angewendet.

Außerdem gibt es noch die Auswahlmöglichkeit Top Antworten in offenen Angaben sowie, unter bestimmten Umständen, die Option Gruppierung von Zahlen. Welchen Rekodierungstyp Sie verwenden möchten, entscheiden Sie beim Anlegen neuer Rekodierungen. Ein nachträglicher Wechsel des Typs ist nicht möglich.

Einfachrekodierung: Bei der Einfachrekodierung handelt es sich um den herkömmlichen, einer Einfachauswahl entsprechenden Rekodierungstyp.

  • Die Quelldaten werden in eine Zielvariable mit mehreren Kategorien überführt.

  • Jeder Teilnehmer wird einer einzigen Kategorie eindeutig zugewiesen.

  • Wenn Sie eine Einfachrekodierung im Report ausgeben, stehen dieselben Kennzahlen und Diagrammtypen zur Verfügung wie bei einer Einfachauswahlfrage.

Mehrfachrekodierung: Der neue, experimentelle Rekodierungstyp „Mehrfachrekodierung“ entspricht einer Mehrfachauswahl.

  • Die Quelldaten werden in mehrere Zielvariablen überführt, denen jeweils eine Rekodierungskategorie entspricht. Jede Kategorie hat, analog zu den Antwortoptionen einer Mehrfachauswahlfrage, die Codes „1“ („genannt“) und „0“ („nicht genannt“).

  • Jeder Teilnehmer kann bei jeder Kategorie jeweils einmal gezählt werden (d.h. dem Code „1“ zugewiesen werden).

  • Wenn Sie eine Mehrfachrekodierung im Report ausgeben, stehen dieselben Kennzahlen und Diagrammtypen zur Verfügung wie bei einer Mehrfachauswahlfrage.

Gewichtung: Mit Hilfe von Gewichtung kann beispielsweise bei ungleichmäßiger Verteilung der Geschlechter der Anteil des unterrepräsentierten Geschlechts ausgeglichen werden. Die Gewichtungsvorlagen werden in EFS Reporting+ mittels Rekodierung definiert. Angewendet werden sie folgendermaßen:

  • Öffnen Sie den Tabellen-Editor der betreffenden Frage. Fügen Sie die Option „Gewichteter Mittelwert“ zur Ergebnistabelle hinzu. Über das Bearbeiten-Icon der neuen Option können Sie die gewünschte Gewichtungsvorlage (d.h. Ihre Rekodierung) einstellen.

  • Das Gewichtungstemplate kann mit Drag & Drop in den gewünschten Zweig im Struktur-Fenster gezogen werden. Es wird dann auf sämtliche Inhalte des Zweiges angewendet.

Top Antworten in offenen Angaben: Mit dieser Option können Sie die von Teilnehmern gemachten offenen Angaben nach ihrer Häufigkeit gruppieren und sortieren und die Top-X-Werte ausgeben.

  • Dieser Rekodierungstyp wird für offene Angaben empfohlen, die häufig wiederkehrende Antworten beinhalten.

  • Wenn Sie in Ihrer Frage einen großen, aber dennoch eingeschränkten Bereich an Antwortmöglichkeiten abfragen oder die Antwort der Teilnehmer häufig diesselbe ist, kann dieser Rekodierungstyp sinnvolle Ergebnisse liefern.

  • Beispielfrage: „In welcher deutschen Stadt möchten Sie gerne wohnen?“. Als Antwortmöglichkeiten geben Sie die drei größten deutschen Städte an und decken alle weiteren deutschen Städte als Antwortmöglichkeit über die offene Angabe ab.

Gruppierung von Zahlen: Mithilfe der Gruppierung von Zahlen können Sie Angaben in Segmente unterteilen. Diese Option wird nur angezeigt, wenn für eine Frage 141 Textfeld einzeilig ausgewählt und anschließend unter Eingabeformat die Option Ganze Zahl festgelegt wurde.

Tabellen konfigurieren

Im Zentrum Ihres Reports stehen die Tabellen mit den Ergebnisdaten. Mit EFS Reporting+ können Sie Struktur und Erscheinungsbild der Tabellen optimal an Ihren Bedarf anpassen:

  • Alle wichtigen allgemeinen Eigenschaften, wie z.B. Tabellenstruktur, Zahlenformatierung usw., können konfiguriert werden, und zwar wahlweise reportweit oder nur für eine bestimmte Tabelle.

  • Eine Vielzahl an Kennzahlen und Aggregierungen steht zur Verfügung. Die Berechnung erfolgt automatisch.

  • Ob und bei welchen Berechnungen Missings berücksichtigt werden sollen, können Sie selbst entscheiden.

  • Tabellenspezifische Details wie Beschriftungen oder Positionen von Antwortoptionen können bearbeitet werden.

Tabellen-Konfiguration im Überblick

Je nach Fragetyp kann die Auswertungstabelle etwas anders ausfallen. Bei offenen Fragen werden lediglich die Teilnehmerantworten aufgelistet.

  • Möchten Sie allgemeine Einstellungen wie z.B. Tabellenstruktur oder Zahlenformatierung für den gesamten Report vornehmen, nutzen Sie das Menü ReportReporteinstellungen. Sollen die Änderungen in alle bereits angelegten Tabellen übernommen werden, benutzen Sie den Auf alle übernehmen-Button zum Speichern. Mittels des Auf alle übernehmen-Buttons können mit dieser Funktion genau die Elemente entfernen, die auch damit in den Report eingefügt wurden.

  • Möchten Sie allgemeine Einstellungen wie z.B. Tabellenstruktur oder Zahlenformatierung nur in der aktuellen Tabelle ändern, gelangen Sie über das Einstellungen-Icon in der Workpad-Toolbar in den tabellenspezifischen Dialog.

  • Möchten Sie in der aktuellen Tabelle beispielsweise einen bestimmten Text ändern oder eine Antwortoption verschieben, öffnen Sie mit dem Bearbeiten-Icon in der Workpad-Toolbar den Tabellen-Editorlog.

Tabellenstruktur festlegen

Sie können selbst entscheiden, wie Ihre Auswertungstabellen aufgebaut sein sollen. Standardmäßig enthalten sie Spalten für Code, Häufigkeiten und Prozentwerte, die Zeile „Gesamt“ wird unter den einzelnen Antwortoptionen aufgeführt. Falls erforderlich, können Sie jedoch Spalten deaktivieren oder die Zeile „Gesamt“ - wie im angelsächsischen Raum üblich - über die Antwortoptionen schieben. Die entsprechenden Anzeigeoptionen finden Sie über die folgenden Klickpfade:

  • Reportweit: Menü ReportReporteinstellungen → (Registerkarte) Tabellendarstellung → Abschnitt „Anzeigeoptionen für Tabellen“

  • Für einzelne Tabellen: Workpad-Toolbar → Einstellungen → (Registerkarte) Tabellendarstellung → Abschnitt „Anzeigeoptionen für Tabellen“

Code in Tabellen anzeigen

  • Ist die Checkbox aktiviert, wird die Spalte „Codes“ eingeblendet. Beachten Sie bitte: Je nach Fragetyp und Situation ist das Anzeigen von Codes eventuell nicht sinnvoll. Den Antwortoptionen von Mehrfachauswahlfragen
    (121, 362, 521, 522, 621 und Checkbox-Matrix 362) entspricht beispielsweise immer jeweils eine Variable mit den Codes „0“ und „1“: Prüfen Sie daher, ob bei diesen Fragetypen die Codes eventuell ausgeblenden werden sollten.

Zeilenprozente in Splitvariablen anzeigen

  • Haben Sie in einer Kreuztabelle eine Spalte „Gesamt“ eingeblendet und diese Option ist aktiviert, so sind die Prozentwerte in der Spalte „Gesamt“ die Summe über alle Prozentwerte der Zeile. Ist diese Option deaktiviert, geben die Prozentwerte in der Spalte „Gesamt“ an, welcher Anteil der Basis in Prozent auf die jeweilige Zeile entfällt.

Spalten anzeigen

  • Über die Drop-Down-Liste können Sie steuern, welche Spalten eingeblendet werden. Folgende Optionen stehen zur Auswahl:

    • Häufigkeiten und Prozentwerte anzeigen (Default)

    • Häufigkeiten anzeigen

    • Prozentwerte anzeigen

Nur bei Reporteinstellungen: Gesamt immer an erster Stelle einfügen

  • Ist die Checkbox aktiviert, wird die Zeile „Gesamt“ über den Antwortoptionen eingefügt anstatt darunter. Diese Darstellungsweise ist für den angelsächsischen Raum typisch.

  • Da diese Option nur für den gesamten Report Sinn macht, steht sie nur im Menü Reporteinstellungen zur Verfügung.

Zusätzliche Informationen einblenden

Zum Verständnis der Auswertung hilfreiche Informationen aus dem Fragebogen-Editor, wie beispielsweise Ausfüllanweisungen, interne Variablennamen und Fragetypen, können Sie nach Belieben ein- und ausblenden. Auch diese Anzeigeoptionen finden Sie über die oben in Abbildung 9.3 gezeigten Klickpfade:

  • Reportweit: Menü Report → Reporteinstellungen → (Registerkarte) Tabellendarstellung → (Abschnitt) „Anzeigeoptionen“

  • Für einzelne Tabellen: Workpad-Toolbar → Einstellungen → (Registerkarte) Tabellendarstellung → (Abschnitt) „Anzeigeoptionen“

Fragetext anzeigen

  • Der Fragetext wird ausgegeben.

  • Anpassen können Sie den Fragetext im Tabellen-Editor

Ausfüllanweisung anzeigen

  • Bei Standardkonfiguration wird in allen Tabellen und Diagrammen des Reports im Kopfbereich die jeweils geltende Basis angezeigt. Über die Checkbox können Sie die Anzeige deaktivieren.

  • Möchten Sie die Default-Beschriftung des Basis-Feldes ändern, ist dies im Menü Report → Reportfilter möglich.

Nur bei Reporteinstellungen: Tabellen nummerieren

  • Die Tabellen werden fortlaufend nummeriert.

  • Da diese Option nur für den gesamten Report Sinn macht, steht sie nur im Menü Reporteinstellungen zur Verfügung.

Interne Variablennamen anzeigen

  • Die internen Variablennamen von EFS werden eingeblendet.

Fragetyp anzeigen

  • Der Fragetyp wird eingeblendet.

Spalten ohne Ergebnisse in Splitdimension ausblenden

  • Spalten ohne Ergebnisse werden ausgeblendet.

Kennzahlen und Aggregierungen ergänzen

EFS Reporting+ stellt eine Vielzahl an Kennzahlen und Aggregierungen zur Verfügung, die Sie mit wenigen Klicks in Ihre Tabellen einfügen können.

  • Den Spalten „Report“ und „Tabelle“ können Sie entnehmen, welche Kennzahlen automatisch überall im Report eingefügt werden können und welche nur in Bezug auf eine spezielle Frage definiert werden können.

  • In der Spalte „Fragetypen“ sehen Sie, bei welchen Fragetypen und Rekodierungstypen eine Kennzahl verfügbar ist. Ob der Einsatz sinnvoll ist, hängt von den konkret vorliegenden Antwortoptionen der Frage ab.

  • Ob benutzerdefinierte Missings und Code „0“ bei der Berechnung der Kennzahlen berücksichtigt werden sollen, können Sie selbst vorgeben.

Die Funktionen zum Hinzufügen von Kennzahlen finden Sie an folgenden Stellen:

  • Reportweit: Menü Report → Reporteinstellungen → (Registerkarte) Tabellendarstellung→ Abschnitt „Automatisch hinzugefügte Werte“

  • Für einzelne Tabellen: Workpad-Toolbar → Bearbeiten → Untere Bearbeitungsleiste des Tabellen-Editors

Kennzahl

Report

Tabelle

Fragetypen

Bedeutung

Kennzahl

Report

Tabelle

Fragetypen

Bedeutung

Gesamt

X

X

Einfachauswahl (111, 112, 113, 131, 132, 511, 611), Matrix (311, 312, 313, 351, 361, 364, 611), semantisches Differential (340), Schieberegler (341, 342), Ranking 411), Einfachrekodierung

Summe der Häufigkeiten bzw. Prozente aller Antwortoptionen.

Ausgeblendete Antwortoptionen werden berücksichtigt, aus der Tabelle gelöschte Antwortoptionen werden nicht berücksichtigt.

Möchten Sie den Wert „Gesamt“, wie im angelsächsischen Raum üblich, über der Auswertung der einzelnen Antwortoptionen einblenden, nutzen Sie einfach die Option „Gesamt immer an erster Stelle einfügen“ im Menü Reporteinstellungen

Grundgesamtheit







Summe der Häufigkeiten bzw. Prozente aller Antwortoptionen und aller Missing-Typen.

Arithmetisches Mittel

X

X

Einfachauswahl, Matrix, Einfachrekodierung

Summe der Einzelwerte eines Datenbündels geteilt durch ihre Anzahl.

Median

X

X

Einfachauswahl, Matrix, Einfachrekodierung

Der mittlere Wert eines der Größe nach geordneten Datenbündels. D.h. derjenige Wert, unter- und oberhalb dessen jeweils die Hälfte der Datenwerte liegen.

Quantile

  •  

X

Einfachauswahl, Matrix, Einfachrekodierung

Der Wert, unterhalb dessen ein vorgegebener Anteil der Werte eines Datenbündels liegt.

  • Die Angabe erfolgt mittels der sogenannten p-Quantile. Der Wert des p-Quantils ist derjenige Wert, der die unteren p * 100 Prozent der Datenwerte der Verteilung von den oberen (1-p) * 100 Prozent trennt.

  • p ist konfigurierbar: p muss zwischen „0,01“ und „1“ liegen.

Beispiel: Das Quantil „0,3“ ist der Wert, unterhalb dessen sich 30 % aller Fälle einer Verteilung befinden.

Einstichproben-t-Test

  •  

X

Einfachauswahl, Matrix

Der Einstichproben-t-Test prüft mit Hilfe des Mittelwertes einer Stichprobe, ob der Mittelwert der Grundgesamtheit verschieden von einem vorgegebenen Wert ist.

Der Testwert sollte eine Kommazahl sein.

Berechnung: (Arithm. Mittel - Testwert) / Standardfehler

T-Test

  •  

X

Einfachauswahl, Mehrfachauswahl, Matrix

Beim t-Test werden die Mittelwerte der Spalten paarweise miteinander verglichen, die Variablen werden immer als metrisch skaliert interpretiert.

Gewichteter Mittelwert

  •  

X

Einfachauswahl, Matrix

Durch Gewichtung kann beispielsweise bei ungleichmäßiger Verteilung der Geschlechter der Anteil des unterrepräsentierten Geschlechts ausgeglichen werden.

  • Legen Sie bitte zuerst eine Rekodierung an, dabei sollte der Typ „Rekodierung zur Verwendung als Gewichtungsvorlage“ verwendet werden.

  • Legen Sie dann Rekodierungskategorien an und weisen ihnen jeweils in der Kopfzeile das gewünschte Gewicht zu.

  • Öffnen Sie anschließend den Tabellen-Editor der betreffenden Frage. Fügen Sie die Option „Gewichteter Mittelwert“ zur Ergebnistabelle hinzu. Über das
    Bearbeiten-Icon der neuen Option können Sie die gewünschte Gewichtungsvorlage (d.h. Ihre Rekodierung) einstellen.

Top Box

X

X

Einfachauswahl, Matrix, Einfachrekodierung

Aufsummierte Häufigkeiten und Prozente der n Antwortoptionen mit dem niedrigsten Code. Die Antwortoptionen mit dem niedrigsten Code haben oft auch die niedrigsten Sortiernummern und stehen daher in der Liste zuoberst, daher die Bezeichnung „Top Box“.

Die Anzahl n der zu aggregierenden Antwortoptionen ist konfigurierbar. n muss zwischen 0 und 100 liegen.

Bottom Box

X

X

Einfachauswahl, Matrix, Einfachrekodierung

Aufsummierte Häufigkeiten und Prozente der n Antwortoptionen mit dem höchsten Code.

Die Anzahl n der zu aggregierenden Antwortoptionen ist konfigurierbar. n muss zwischen 0 und 100 liegen.

Standardabweichung

X

X

Einfachauswahl, Matrix, Einfachrekodierung

Wurzel aus der Varianz eines Datenbündels. Die Varianz ist ein Maß dafür, wie weit die einzelnen Werte im Durchschnitt vom Mittelwert entfernt liegen. Durch das Wurzelziehen erhält man einen Wert, der die gleiche Maßeinheit wie die Datenwerte hat, d.h. man kann die Standardabweichung beispielsweise zusammen mit den
Datenwerten in einem Diagramm darstellen.

Standardfehler

X

X

Einfachauswahl, Matrix, Einfachrekodierung

Streuung der Datenwerte um den gesuchten „wahren Wert“ in der Grundgesamtheit. Je größer der Standardfehler, desto breiter ist das Konfidenzintervall, das den „wahren Wert“ mit vorgegebener Wahrscheinlichkeit enthält.

Basis

X

X

Einfachauswahl, Matrix, Mehrfachauswahl (121, 362, 521, 522, 621 und Checkbox-Matrix 362), Einfachrekodierung, Mehrfachrekodierung

Anzahl der Teilnehmer, die die Seite mit der Frage gesehen haben (Fragenbasis).

Möchten Sie die Basis, wie im angelsächsischen Raum üblich, über der Auswertung der einzelnen Antwortoptionen einblenden, schieben Sie die Zeile einfach auf die
oberste Position

System-Missings (Code „-77“)

X

X

Einfachauswahl, Matrix, Mehrfachauswahl, Einfachrekodierung, Mehrfachrekodierung

Teilnehmer, die die Frage nicht gesehen haben.

Hat ein Teilnehmer eine Frage beispielsweise wegen Filterführung oder wegen vorzeitigen Abbruchs nicht gesehen, werden die entsprechende Variable bzw. die Variablen automatisch mit dem Missing-Wert „-77“ gefüllt.

Bitte beachten Sie, dass es nicht möglich ist, System-Missings in Diagramme einzufügen. Die Behandlung von Missings in Diagrammen ist vordefiniert und kann nicht bearbeitet werden

Nicht geantwortet (Code „0“)

X

X

Einfachauswahl, Matrix, Einfachrekodierung

Antwortoptionen, die im Fragebogen-Editor als Missing-Werte markiert wurden, werden standardmäßig nicht in den Tabellen angezeigt. Mit dieser Funktion können Sie diese Optionen einblenden.

Wenn Sie als Missing gekennzeichnete Optionen, d.h. beispielsweise „Keine Angaben“, in den Tabellen einblenden, prüfen Sie, ob diese auch bei der Berechnung von „Gesamt“ oder von statistischen Werten berücksichtigt werden sollten. Die entsprechenden Funktionen finden Sie im Einstellungen-Dialog auf der Registerkarte Missings

Freie Berechnung

  •  

X

Einfachauswahl, Matrix

Bei Auswahl dieser Option wird ein Editor geöffnet, der analog zum vertrauten Bedingungs-Editor im Adminbereich gestaltet ist. Durch Kombination der folgenden Elemente können Sie eigene Berechnungen definieren:

  • Referenz / Zahl: Antwortoptionen der aktuellen Frage, Ganzzahlen (positiv und negativ) oder Kommazahlen (Dezimal-Trennzeichen: das Trennzeichen der aktuell eingestellten Adminbereichssprache, d.h. engl = 1.1; de = 1,1).

  • Operationen: + Addition, - Subtraktion, * Multiplikation, / Division

  • Klammerung

Zwischentitel

  •  

X

Einfachauswahl, Matrix, Mehrfachauswahl,
Einfachrekodierung, Mehrfachrekodierung

Manuell erstellte Zwischentitel, mit denen beispielsweise eine Liste von Antwortoptionen gegliedert werden kann.

Bitte beachten Sie: Im Fragebogen-Editor in der Quellfrage angelegte Zwischentitel oder Gruppenitems werden nicht in die Reports übernommen.

Net Value

X

X

Mehrfachauswahl, Mehrfachrekodierung

Netto-Beteiligung.

Die Netto-Beteiligung gibt an, wie viele Teilnehmer eine Mehrfachauswahlfrage bzw. bestimmte Antwortoptionen der Frage beantwortet haben. D.h. es wird jeweils aufsummiert, wie viele Teilnehmer mindestens eine Antwort angekreuzt haben - nicht, wie viele Antworten insgesamt wie häufig gewählt wurden.

Optional können Sie mehrere Antwortoptionen, die inhaltlich zusammengehören, zusammenfassen und dann für diese Aggregierung die Netto-Beteiligung errechnen lassen. Die Teilnehmer werden bei jeder Aggregierung jeweils nur einmal gezählt.

Berücksichtigung von Missings steuern

Ob Missing-Werte bei der Berechnung von „Gesamt“ oder anderen Kennwerten für Tabellen berücksichtigt werden sollen, können Sie selbst entscheiden. Beachten Sie bitte, dass die Registerkarte Missings bei Diagrammen nicht zur Verfügung steht. Die Behandlung von Missings in Diagrammen ist vordefiniert und kann nicht bearbeitet werden. Die entsprechenden Optionen finden Sie über die folgenden Klickpfade:

  • Reportweit: Menü ReportReporteinstellungen → (Registerkarte) Missings

  • Für einzelne Tabellen: Workpad-Toolbar → Einstellungen → (Registerkarte) Missings 

Benutzerdefinierte Missings werden in die Berechnung von „Gesamt“ einbezogen

  • Antwortoptionen, die im Fragebogen-Editor als Missing-Werte markiert wurden, werden standardmäßig bei der Berechnung der Gesamtanzahl nicht berücksichtigt. Bei Aktivierung der Checkbox werden sie berücksichtigt.

Benutzerdefinierte Missings werden in die Berechnung der statistischen Werte einbezogen

  • Antwortoptionen, die im Fragebogen-Editor als Missing-Werte markiert wurden, werden standardmäßig bei der Berechnung statistischer Werte nicht berücksichtigt. Bei Aktivierung der Checkbox werden sie berücksichtigt.

Teilnehmer „Nicht geantwortet“ (Code 0) werden in die Berechnung von Gesamt einbezogen

  • Teilnehmer, die eine Frage gesehen, aber nicht beantwortet haben (Code „0“), werden standardmäßig bei der Berechnung der Gesamtanzahl nicht berücksichtigt. Bei Aktivierung der Checkbox werden sie berücksichtigt.

  • Hat ein Teilnehmer eine Frage gesehen, aber nicht beantwortet, werden die entsprechende Variable bzw. die Variablen mit dem Missing-Wert „0“ gefüllt.

Teilnehmer „Nicht geantwortet“ (Code 0) werden in die Berechnung der statistischen Werte einbezogen

  • Teilnehmer, die eine Frage gesehen, aber nicht beantwortet haben (Code „0“), werden standardmäßig bei der Berechnung statistischer Werte nicht berücksichtigt. Bei Aktivierung der Checkbox werden sie berücksichtigt.

Zahlen formatieren

Sie können selbst entscheiden, wie die Zahlen in Ihren Tabellen formatiert werden sollen. Die Formatierungsoptionen finden Sie über die folgenden Klickpfade:

  • Reportweit: (Menü) ReportReporteinstellungen → (Registerkarte) Zahlen

  • Für einzelne Tabellen: Workpad-Toolbar → Einstellungen → (Registerkarte) Zahlen

Kategorie

  • Zur Wahl stehen Häufigkeiten, Prozente und alle Kennzahlen und Aggregierungen, bei denen die Verwendung von Nachkommastellen Sinn macht.

Anzahl der Nachkommastellen

  • Null bis zehn Nachkommastellen können verwendet werden.

Dezimal-Trennzeichen

  • Definition des Dezimal-Trennzeichens. Mögliche Formatierung:

    • Komma

    • Punkt

Nachkommastellen runden

  • Mögliche Einstellungen:

    • Kaufmännisch runden: Ist die Ziffer an der ersten wegfallenden Dezimalstelle eine 4 oder kleiner, wird abgerundet (21,1 → 21). Ist die Ziffer an der ersten wegfallenden Dezimalstelle eine 5 oder größer, wird aufgerundet (21,7 → 22).

    • Aufrunden: Es wird immer aufgerundet. D.h. sollen alle Nachkommastellen wegfallen, wird auf die nächsthöhere Ganzzahl aufgerundet (21,1 → 22). Wenn Nachkommastellen gewünscht sind,werden alle Werte hinter der letzten noch gewünschten Dezimalstelle fallengelassen und es wird zur nächsthöheren Ganzzahl aufgerundet (21,71 → 22).

    • Abrunden: Es wird immer abgerundet. D.h. sollen alle Nachkommastellen wegfallen, wird auf die nächstniedrigere Ganzzahl abgerundet (21,1 → 21). Wenn Nachkommastellen gewünscht sind, werden alle Werte
      hinter der letzten noch gewünschten Dezimalstelle fallengelassen (21,71 → 21).

Tausender-Trennzeichen

  • Definition des Tausendertrennzeichens. Mögliche Formatierung:

    • Kein Trennzeichen

    • Komma

    • Punkt

    • Leerzeichen

    • Apostroph

Texte ändern

Die in Tabellen und Diagrammen verwendeten Texte können nach Belieben geändert werden. Benutzen Sie den Klickpfad: Workpad-ToolbarBearbeiten. Die Beschriftung der Basis können Sie im Menü ReportReportfilter ändern.

Codes ändern

Codes können nach Belieben geändert werden. Sie brauchen dazu lediglich im Tabellen-Editor die Werte in der Spalte „Code“ zu ändern. So kann beispielsweise eine ganzzahlige, positive Skala so abgewandelt werden, dass
sie um den Nullpunkt zentriert ist.

  • Fragebogen-Editor: 1, 2, 3, 4, 5 → EFS Reporting+ : -2 -1 0 1 2.

  • Den Tabellen-Editor öffnen Sie über den Klickpfad: Workpad-Toolbar → Bearbeiten.

Antwortoptionen umsortieren

Standardmäßig werden die Antwortoptionen in Tabellen und Diagrammen entsprechend der Sortierreihenfolge im dem Fragebogen-Editor („Nummer“) geordnet. Falls erforderlich, können Sie die Antworten jedoch auch umsortieren. Folgen Sie dazu dem Klickpfad: Workpad-Toolbar → Einstellungen → (Registerkarte) Tabellendarstellung → (Abschnitt) „Sortierung“.

Kriterium

  • Die Sortierung kann nach folgenden Kriterien erfolgen:

    • Antwortoption: Text der Antwortoption.

    • Code. Beachten Sie bitte: Je nach Fragetyp und Situation ist das Sortieren nach Codes eventuell nicht sinnvoll. Den Antwortoptionen von Mehrfachauswahlfragen (121, 362, 521, 522, 621 und Checkbox-Matrix 362) entspricht beispielsweise immer jeweils eine Variable mit den Codes „0“ und „1“. Wählen Sie daher insbesondere bei Mehrfachauswahlfragen ein geeigneteres Kriterium.

    • Häufigkeit

    • Nummer in EFS: im Fragebogen-Editor definierte Position („Nummer“).

Reihenfolge

  • Zur Wahl stehen:

    • aufsteigend

    • absteigend

Möchten Sie bestimmte Antwortoptionen von der Umsortierung ausnehmen, können Sie sie einfach sperren.

Einzelne Antwortoptionen bearbeiten

Sie können Antwortoptionen und Skalendimensionen nicht nur umsortieren, sondern auch einzelne Optionen nachträglich als Missing deklarieren, an eine andere Stelle schieben, ausblenden oder ganz entfernen. Abbildung 9.7 zeigt die entsprechenden Funktionen des Tabellen-Editors.

  • Benutzen Sie den Klickpfad: Workpad-Toolbar → Bearbeiten.

Reihenfolge ändern

  • Ziehen Sie mit dem Mauszeiger die Antwortoption an die gewünschte Stelle. Sobald der grüne Balken aufleuchtet, können Sie die Antwortoption fallen lassen.

In benutzerdefiniertes Missing umwandeln

  • Mit dieser Funktion können Sie eine Antwortoption nachträglich als Missing-Wert markieren. 

Auswahl einblenden / ausblenden

  • Die Antwortoption wird ausgeblendet. Bei Berechnungen wird sie jedoch weiter berücksichtigt. Mit einem Klick auf Anzeigen wird die Antwortoption wieder sichtbar.

Auswahl sperren / entsperren

  • Möchten Sie bestimmte Antwortoptionen von der Umsortierung ausnehmen, können Sie sie einfach sperren.

  • Dies ist beispielsweise sinnvoll, wenn die Position von ganz bestimmten Antwortoption („Keine Antwort“) oder Kennzahlen („Gesamtanzahl n“) bei der Sortierung nicht geändert werden soll.

Antwortoption löschen

  • Die Antwortoption wird vollständig aus der Tabelle entfernt. Bei Berechnungen wird sie nicht mehr berücksichtigt.

  • Bitte beachten Sie: Die Aktion kann nicht rückgängig gemacht werden. Wenn Sie eine Antwortoption irrtümlich löschen, muss die Tabelle neu angelegt werden.

Signifikanz

z-Test

Der z-Test prüft, ob Spaltenanteile gleich sind, indem für jede Zeile paarweise Vergleiche zwischen den Spalten gemacht werden. Dieser Test arbeitet nur mit Kategorialvariablen (Zahlenvariablen werden als kategorial interpretiert). Der z-Test ist im Menü Reporteinstellungen verfügbar. Öffnen Sie eine Splitdimension und dann die Reporteinstellungen. Im Menüpunkt Signifikanz kann nun der z-Test aktiviert werden. Stellen Sie dann das Signifikanzniveau (und ggf. ein zweites) ein. Nehmen Sie ggf. weitere Einstellungen vor:

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