Der Action Planner dient der Verwaltung und Überwachung von Follow-Up-Maßnahmen nach der Berichtsauslieferung einer Mitarbeiterbefragung. Da das Follow-Up dezentral von einzelnen Verantwortlichen in Organisationseinheiten verwaltet werden muss und von zentralen Projektverantwortlichen überwacht wird, ist der Action Planner in den Org Processor integriert. Auf dieser Basis können folgende, bereits in der Mitarbeiterbefragung implementierte Elemente im Action Planner genutzt werden:

Typischer Ablauf eines Follow-Up-Prozesses

Üblicherweise läuft ein Follow-Up-Prozess in zwei Phasen ab: Der Projektleiter bereitet den Action Planner vor und startet den Follow-Up-Prozess. Die folgenden Schritte sind erforderlich:

Die Verantwortlichen der einzelnen Einheiten arbeiten mit dem Action Planner. Dabei lösen sie die folgenden Aufgaben:

Erste Orientierung im Org Processor

Nach dem Einloggen gelangen Sie automatisch auf die Org Processor-Startseite des Projekts.

Navigation in der Organisationsstruktur

Öffnen Sie von der Startseite aus die Registerkarte Action Planner. Darauf finden Sie die Organisationsstruktur Ihres Verantwortungsbereichs.

Anzeige- und Bearbeitungsmöglichkeiten

Über der Organisationsstruktur finden Sie verschiedene Buttons, mit denen Sie die Darstellung steuern oder Im- und Export starten können:

Eigenschaften der Einheiten im Detail

Zu jeder Einheit werden die folgenden Informationen aufgeführt.

Spaltenüberschrift

Bedeutung

Einheit

Bezeichnung der Einheit.

Metaname

Eindeutige Bezeichnung der Einheit.

Status kumuliert

Status-Ampel-Icons geben Auskunft über den Status der Follow-Up-Maßnahmen in der jeweiligen Einheit und ihren Untereinheiten:

  • Es wurden noch keine Maßnahmen definiert.

  • Es wurde noch keine der vorhandenen Maßnahmen begonnen.

  • Mit einem Teil der vorhandenen Maßnahmen wurde bereits begonnen.

  • Alle vorhandenen Maßnahmen sind abgeschlossen.

Status direkt

Ein Ausrufezeichen zeigt an, wenn in der jeweiligen Einheit entweder noch gar keine Maßnahmen angelegt wurden oder die vorgegebene Mindestanzahl noch nicht erreicht ist.

Status-Ampel-Icons geben Auskunft über den Status der Follow-Up-Maßnahmen in der jeweiligen Einheit:

  • Es wurde noch keine der vorhandenen Maßnahmen begonnen.

  • Mit einem Teil der vorhandenen Maßnahmen wurde bereits begonnen.

  • Alle vorhandenen Maßnahmen sind abgeschlossen.

Anzahl der Maßnahmen kumuliert

Anzahl der vorhandenen Maßnahmen in der jeweiligen Einheit und ihren Untereinheiten.

Anzahl der Maßnahmen
direkt

Anzahl der vorhandenen Maßnahmen in der jeweiligen Einheit.

Nicht begonnen kumuliert

Anzahl der noch nicht begonnenen Maßnahmen in der jeweiligen Einheit und ihren Untereinheiten.

Nicht begonnen direkt

Anzahl der noch nicht begonnenen Maßnahmen in der jeweiligen Einheit.

Begonnen kumuliert

Anzahl der begonnenen Maßnahmen in der jeweiligen Einheit und ihren Untereinheiten.

Begonnen direkt

Anzahl der begonnenen Maßnahmen in der jeweiligen Einheit.

Abgeschlossen kumuliert

Anzahl der beendeten Maßnahmen in der jeweiligen Einheit und ihren Untereinheiten.

Abgeschlossen direkt

Anzahl der beendeten Maßnahmen in der jeweiligen Einheit.

Aktionen

Über das -Icon gelangen Sie zum Exportdialog. Dort können Sie die Maßnahmen und die Statistik der jeweiligen Einheit und ihrer Untereinheiten herunterladen.

Maßnahmen einer bestimmten Einheit einsehen

Klicken Sie die Organisationseinheit an, deren Maßnahme Sie im Detail einsehen möchten. Es öffnet sich eine Übersicht, die alle Maßnahmen der Einheit aufführt.Detaillierte Erläuterungen der Eigenschaften, die für jede Maßnahme aufgeführt werden, wie beispielsweise Themenbereich und Prozessstatus.

Anzeigemöglichkeiten

Über verschiedene Links und Buttons können Sie die Darstellung steuern:

Bearbeitungsmöglichkeiten

Neue Maßnahmen werden mittels des Buttons Maßnahme anlegen erzeugt. Möchten Sie bestehende Maßnahmen bearbeiten, können Sie mittels der Icons in der Spalte „Aktionen“ die gewünschte Funktion öffnen:

Neue Maßnahmen anlegen

Um eine neue Maßnahme hinzuzufügen, gehen Sie folgendermaßen vor:

Eigenschaften von Maßnahmen im Detail

Die Tabelle führt alle Eigenschaften von Maßnahmen im Detail auf.

Eigenschaft

Erläuterung

ID

Eindeutige Kennziffer der Maßnahme. Wird vom System automatisch vergeben und kann nicht geändert werden.

Titel der Maßnahme

Dieser Titel erscheint in der Übersicht über alle Maßnahmen der Einheit.

Themenbereich

Jede Maßnahme muss einem Themenbereich zugeordnet werden. Die Themenbereiche werden von der Projektleitung definiert und sind für die weitere Auswertung des Follow-Up-Prozesses wichtig.

Problembeschreibung

In diesem Feld können Sie das im Workshop bzw. bei der Ergebnisanalyse festgestellte Problem genauer umschreiben.

Es ist zu empfehlen, die Texte kurz und prägnant zu halten. Lange Texte beeinträchtigen die Übersichtlichkeit der Benutzeroberfläche und der Exportdateien.

Maßnahmenbeschreibung

In diesem Feld können Sie die im Workshop diskutierte bzw. sich aus der Ergebnisanalyse ergebende Problemlösung eintragen.

Es ist zu empfehlen, die Texte kurz und prägnant zu halten. Lange Texte beeinträchtigen die Übersichtlichkeit der Benutzeroberfläche und der Exportdateien.

Verantwortliche Person

Verantwortliche Person für die jeweilige Maßnahme.

Beachten Sie bitte: Wird dieses Feld verwendet, können die Anwender über das Fernglas-Icon alle Anwender des Zweigs von der aktuellen Einheit an- und deren Mailadressen einsehen. Ist dies nicht gewünscht, wenden Sie sich bitte an Ihren Ansprechpartner: Das Feld kann ausgeblendet werden.

Maßnahmenstatus

In diesem Drop-Down-Feld können Sie den Status der Maßnahme festlegen. Sie haben die Auswahl zwischen „Nicht begonnen“, „Begonnen“, „Abgeschlossen“. Der Status der Maßnahme wird in der Statistik erfasst und beeinflusst die Ampel beim „Prozessstatus“.

Stellen Sie im Follow-Up-Prozess sicher, dass der Status der Maßnahmen immer auf dem aktuellsten Stand ist.

Umfang

In diesem Drop-Down-Feld können Sie festlegen, ob die Maßnahme für die „Eigene Einheit“ gelten soll oder als „Abteilungsübergreifend“ oder „Standortübergreifend“ definiert werden soll.

Diese Kategorisierung hat keine Auswirkungen auf die Sichtbarkeit der Maßnahmen.

Enddatum

Hier können Sie das für den Verantwortlichen verbindliche Enddatum für den Abschluss der Maßnahme eintragen.

Es können nur Daten innerhalb der folgenden zwei Kalenderjahre gewählt werden.


Maßnahmen kopieren

Die Kopier-Funktionen des Action Planners ermöglichen es Ihnen, einmal angelegte Maßnahmen schnell und einfach in andere Bereiche der Struktur zu übernehmen. Dabei haben Sie die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten:

Alle Kopier-Aktionen werden im Logfile der Quellmaßnahme im Detail festgehalten. Gehen Sie folgendermaßen vor:

Maßnahmen verschieben

Gelegentlich muss eine Maßnahme nachträglich einer anderen Einheit zugeordnet werden. Anstatt die Maßnahme am alten Platz zu löschen und in der neuen Einheit neu anzulegen, lässt sie sich verschieben. Gehen Sie folgendermaßen vor:

Zum Verschieben von Maßnahmen benötigen Sie das Recht actionplanner_transfer.

Remindermails abonnieren

Optional kann die Projektleitung den automatischen Versand von Remindermails aktivieren. Ist diese Funktion aktiviert und für personenspezifischen Versand konfiguriert, werden die Reminder automatisch an den Anleger der jeweiligen Maßnahme gesendet. Alternativ können Sie jedoch auch manuell Empfänger eintragen.

Maßnahmen importieren und/oder per Import aktualisieren

Der Action Planner stellt eine Importfunktion zur Verfügung, mit der Sie leicht große Mengen von Maßnahmen bearbeiten können:

Gehen Sie folgendermaßen vor:

Formatierung der Importdatei

Der Tabelle können Sie entnehmen, welche Daten in welche Spalte der Importdatei gehören.

Spalte

Erläuterung

ac_id

ID, d.h. eindeutige Kennziffer der Maßnahme.

  • Soll die Maßnahme neu angelegt werden, lassen Sie dieses Feld leer.

  • Handelt es sich um eine bestehende Maßnahme, finden Sie die ID in der einheitenspezifischen Maßnahmenübersicht

ac_editable

Bearbeitbarkeit der Maßnahme.

Codierung:

  • 1: bearbeitbar

  • 0: nicht bearbeitbar

ac_name

Titel der Maßnahme.

ac_cat

ID des Themenbereichs.

ac_headline

Problembeschreibung.

ac_desc

Maßnahmenbeschreibung

ac_response

Verantwortliche Person

ac_status

Status der Maßnahme.

Codierung:

  • 1: nicht begonnen

  • 2: begonnen

  • 3: abgeschlossen

ac_scope

Umfang.

Codierung:

  • 1: Eigene Einheit

  •  2: Abteilungsübergreifend

  • 3: Standortübergreifend

ac_date

Enddatum.

Der zulässige Zeitraum reicht drei Jahre in die Vergangenheit und zwei Jahre in die Zukunft.

Format:

YYYY-MM-DD

HH:MM:SS

z.B. 2010-05-28

14:00:01

metaname

Metaname: Eindeutige Bezeichnung der Einheit

Maßnahmen exportieren

Sie können die Maßnahmen Ihres Verantwortungsbereichs exportieren, beispielsweise für einen Workshop oder um sie extern zu bearbeiten.

Prozessfortschritt überwachen

Auf der Registerkarte Statistik können Sie den Fortschritt des Follow-Up-Prozesses in Ihrem Verantwortungsbereich in Echtzeit überwachen.

Während auf der Registerkarte Maßnahmen die einzelnen Maßnahmen inhaltlich und in Bezug auf ihren Status gezeigt werden, werden sie unter Statistik nach den gewählten Themenbereichen zusammengefasst und den einzelnen Prozessstatus (nicht begonnen bis abgeschlossen) zugeordnet. Der Status (Gesamtstatus) wird aus den dem Themenbereich untergeordneten Maßnahmen bzw. deren Status berechnet.

Der Tabellenabschnitt Info zeigt die Gesamtzahl der Maßnahmen, die Anzahl der untergeordneten Einheiten, in welchen Maßnahmen angelegt wurden und die durchschnittliche Anzahl der angelegten Maßnahmen an.

Maßnahmenstatus exportieren

Sie können die Echtzeit-Statistik als Excel-Datei exportieren. Dies ermöglicht es:

Wechseln Sie dazu auf die Registerkarte Exportieren.

Aktiveren Sie die Option „Statistik für Organisationseinheit und untergeordneter Einheiten“ und bestätigen mit Abschicken. Speichern Sie dann die Datei auf Ihrem PC.

Status-E-Mails abonnieren

Optional kann die Projektleitung Status-E-Mails einrichten, die Sie regelmäßig mit Informationen zum Fortschritt des Follow-Up-Prozesses in Ihrer Einheit versorgen. Möchten Sie regelmäßig solche Status-E-Mails erhalten, tragen Sie auf der Registerkarte Statistik im Feld „Empfängeradressen der Status-E-Mail“ mit Hilfe des Fernglas-Icons Ihre Mailadresse ein. Sie können auch andere Personen als Empfänger eintragen.

Versandfrequenz und Inhalt der Status-E-Mail werden von der Projektleitung festgelegt.

Übersicht der Verantwortlichen

Auf der Registerkarte Anwenderverwaltung finden Sie eine Übersicht aller Follow-Up-Verantwortlichen der aktuellen Einheit mit Namen und E-Mail-Adressen.

Anleitung für Projektleiter: Den Action Planner und CLF vorbereiten

Im Folgenden lernen Sie den typischen Vorgang bei der Vorbereitung des Action Planners und bei der Implementierung von CLF in Ihrem Mitarbeiterbefragungsprojekt kennen.

Organisationsstruktur anlegen

Das Anlegen einer Organisationsstruktur ist auf zweierlei Wegen möglich:

Beim initialen Anlegen von Daten ist zu empfehlen, die Anwender und Rollen im Org Processor anzulegen, die Daten anschließend ins Panel zu synchronisieren und die zentrale Datenpflege in People zu realisieren.

Rollen anlegen und verwenden

Sie können entweder die vorgegebenen Standardrollen verwenden oder neue Rollen anlegen, um sie Anwendern zuzuweisen. Unter Projekte →  [Ausgewähltes Projekt] → Prozesskonfiguration auf dem Tab Rollen sehen Sie vier vorangelegte Standardrollen (Owner, Superior, Report recipient und
Read-only user), für die jeweils unterschiedliche Zugriffsrechte freigeschaltet sind. Über das Paragraf-Icon einer Rolle gelangen Sie in die Rechteverwaltung, wo die Rechte der jeweiligen Rolle angezeigt werden. Für Maßnahmen und CLF sind folgende Rechte des Bereichs Follow-Up - Action Planner relevant:

Sie können die Rechte der Standardrollen in der Rechteverwaltung je nach Bedarf und Anwendungsfall anpassen. Über die Schaltfläche Rolle anlegen können Sie neue, zusätzliche Rollen mit Rechten anlegen.

Die jeweiligen Labels der Rollen, zum Beispiel „Owner“, können beim Anlegen neuer Rollen identisch sein, was bei gleicher Benennung die Unterscheidung unterschiedlicher Owner erschweren würde. Das jeweils eingeklammerte Kürzel hinter dem Label muss allerdings eindeutig sein.

Anwender anlegen und einer Organisationseinheit zuweisen

Unter Org Processor → Org Processor-Anwender können Org Processor-Anwender sowie ihre Zuordnung zu ihren Einheiten entweder durch bereits aufgebaute Organisationsstrukturen importiert oder jeweils manuell angelegt werden.

Neue Stammdaten anlegen

Für die anschließende Synchronisation von Org Processor-Anwendern und Panelisten benötigen Sie die Verwendung von Stammdaten. Sie können entweder bereits vorhandene Stammdaten verwenden oder neue anlegen. Das Anlegen von Stammdaten und die anschließende Synchronisation ist grundsätzlich zu empfehlen, da man sich auf diese Weise die doppelte Pflege der Anwender-Daten auf beiden Seiten - im Org Processor wie im Panel - spart.

Das Anlegen eines neuen Stammdatums erfolgt unter People Stammdaten → Stammdatum anlegen

Panel-Gruppe anlegen durch Employee-Import

Unter People → Panelistenverwaltung → Panelisten-Import aus Employee-Projekt wird im Rahmen des Projekt-Setups eine neue Panel-Gruppe angelegt.

Synchronisation einrichten

Um die Daten der Panel-Gruppen in die Organisationsstruktur zu übertragen, steht die Employee-Synchronisation zur Verfügung:

Folgende Angaben werden hierfür benötigt: ein Employee-Projekt sowie die zuvor angelegte Stammdaten-Variable, in der die jeweilige Zuordnung der Panelisten zu ihren Rollen und ihrer Einheit abgelegt ist. Rolle und Einheit werden hierbei mit folgendem Format angegeben: [ROLLENKÜRZEL]:[Metaname(n) der Organisationseinheit(en)]. Verschiedene Rollen werden dabei mit Semikolon getrennt, verschiedene Einheiten mit Kommata. Beispiel: OWN:Unit1; SUP:Unit2, Unit 3, Unit4.

Die Synchronisation erfolgt für jedes Employee-Projekt einmal am Tag. Falls Sie an den Org Processor-Anwendern Änderungen vornehmen wollen, müssen Sie daher einen Tag warten. Während der Synchronisation werden sämtliche bestehende Rollen mit Einheiten gelöscht und neu angelegt. Daher sollte man bei den Anwendern keine manuellen Änderungen vornehmen. Alle Rollen und Einheiten, die korrekt sind, werden hierbei übertragen, fehlerhafte Rollen und Einheiten bleiben gelöscht.

Falls bei der Synchronisation Fehler auftreten, wird an den Jobersteller eine E-Mail mit einer Fehlermeldung versandt. Im Bearbeitungsmodus des Jobs sowie unter People → Gruppen → [Gruppe aufrufen] → Employee-Sync kann zur Fehlerbehebung in einer Liste die Art des jeweiligen Fehlers eingesehen werden.

Für die erfolgreiche Synchronisation ist es notwendig, dass die Panelisten der Gruppe eine Stammdaten-Variable mit mindestens einer Rolle und der jeweils zugewiesenen Einheit besitzen.

Für jedes Employee-Projekt kann nur ein Setup für die Synchronisation eingestellt werden - umgekehrt kann jede Gruppe zu mehreren Employee-Projekten synchronisiert werden.

Anleger einer Maßnahme anzeigen

Sie können im Action Planner anzeigen lassen, wer eine Maßnahme angelegt hat. Dies verbessert Transparenz und Nachvollziehbarkeit im Follow-Up-Prozess. Aktivieren Sie dazu im Menü Org ProcessorEinstellungen Action Planner-Einstellungen auf der Registerkarte Einstellungen die Option „Anleger einer Maßnahme anzeigen“.

In der Übersicht der Maßnahmen einer Einheit wird daraufhin eine zusätzliche Spalte „Angelegt von“ eingeblendet, in der Sie und Ihre Action Planner-Verantwortlichen sehen können, wer eine Maßnahme angelegt hat. Auch die Detailansichten der Maßnahmen und die exportierte Maßnahmenliste enthalten diese Information.

Themenbereiche anlegen

Die Maßnahmen im Action Planner werden üblicherweise Themenbereichen zugeordnet, die vorab von der Projektleitung definiert werden. Häufig sind dies Themenbereiche, welche bereits im Fragebogen als übergeordnete Themen für verschiedene Fragen verwendet wurden, wie zum Beispiel „Arbeitsbedingungen“, „Führungskultur“ usw. Oft werden auch Themenbereiche gewählt, die bei der Analyse der Befragungsergebnisse als Entwicklungsfelder der Organisation identifiziert wurden.

Themenbereiche einsehen

Die bestehenden Themenbereiche des Action Planners werden im Menü Org ProcessorEinstellungen → Action Planner-Einstellungen → Themenbereiche aufgeführt. Standardmäßig ist immer bereits ein „Default-Themenbereich“ vordefiniert.

Die Themenbereiche können in Excel- oder CSV-Dateien importiert und exportiert werden. Verwenden Sie für den Import von Themenbereichen die Schaltfläche Themenbereiche importieren und für den Export die Schaltflächen Excel-Export oder CSV-Export.

Über die Schaltfläche Ansicht können Sie die Sprachen aus- und abwählen, in denen die Themenbereiche angezeigt werden sollen. Zudem können Sie auswählen, wie viele Zeilen pro Seite zur Verfügung stehen sollen.

Themenbereiche bearbeiten

Um die existierenden Themenbereiche zu bearbeiten, verwenden Sie die „Aktionen“- Icons:

Neue Themenbereiche anlegen

Um einen weiteren Themenbereich anzulegen, gehen Sie folgendermaßen vor:

Automatischen Versand von Status-E-Mails einrichten

Optional können Sie Status-E-Mails einrichten, die regelmäßig über den Fortschritt des Follow-Up-Prozesses informieren. Die Action-Planner-Verantwortlichen können diese Status-E-Mails für ihren Verantwortungsbereich abonnieren.

Beispiel

In einer Status-E-Mail finden Sie einen Überblick über alle Maßnahmen der jeweiligen Organisationseinheit (Abschnitt „Informationen“) und zusätzlich nach Themenbereich gesplittete Statusübersichten.

Organisationseinheit : Sample Company C Inc. (US-C100-001)

Themenbereich: Default Themenbereich

Anzahl der Maßnahmen: 9

Nicht begonnen: 5

Begonnen: 0

Wiedereröffnet: 0

Abgeschlossene: 4

Themenbereich: Teamarbeit

Anzahl der Maßnahmen: 6

Nicht begonnen: 2

Begonnen: 4

Wiedereröffnet: 0

Abgeschlossene: 0

Informationen:

Gesamtanzahl der Maßnahmen: 15

Gesamtanzahl wiedereröffneter Maßnahmen: 0

Gesamtanzahl der Organisationseinheiten: 1

Mittelwert: 15

Neben den Status-E-Mails gibt es auch Remindermails, die Sie den Verantwortlichen rechtzeitig vor Ablauf einer Maßnahme zustellen lassen.

Mailvorlage für die Status-E-Mail anlegen

Der Inhalt der Status-E-Mail wird, wie bei anderen automatischen Versandprozessen auch, über eine Mailvorlage definiert. Legen Sie im Menü OptionenMailvorlagen eine neue Mailvorlage an. Beachten Sie dabei:

Die Platzhalter #overview_action_german# und #overview_action_english# können nur in E-Mails vom Typ “Text” verwendet werden. Die Verwendung dieser Platzhalter in E-Mails vom Typ “HTML” ist nicht möglich.

Mailvorlage dem aktuellen Projekt zuordnen

Als nächstes muss die neue Mailvorlage dem aktuellen Projekt zugeordnet werden. Andernfalls steht sie dort nicht zur Verfügung.

Status-E-Mail konfigurieren

Konfiguriert und aktiviert werden die Status-E-Mails im Menü Org Processor → EinstellungenAction Planner-Einstellungen auf der Registerkarte Einstellungen im Abschnitt „Status-E-Mails“:

Die neue Maßnahme kann entweder manuell oder automatisch (durch den Task Trigger) angelegt wrden sein.

Status-E-Mails abonnieren

Möchten die Action Planner-Verantwortlichen Status-E-Mails für ihren Verantwortungsbereich erhalten, brauchen sie sich lediglich in der Detailansicht der obersten Einheit auf der Registerkarte Statistik im Feld „Empfängeradressen der Status-E-Mail“ einzutragen.

Automatischen Versand von Remindern und Auto-Eskalation einrichten

Sie können den Follow-Up-Verantwortlichen vor Ablauf einer Maßnahme automatisch Reminder zustellen lassen.

Mailvorlage für die Remindermail anlegen

Der Inhalt der Remindermail wird, wie bei anderen automatischen Versandprozessen auch, über eine Mailvorlage definiert. Legen Sie im Menü System → Bibliotheken → Mailvorlagen eine neue Mailvorlage an. Beachten Sie dabei:

Platzhalter

Bedeutung

#ac_name#

Titel der Maßnahme

#ac_headline#

Problembeschreibung

#ac_desc#

Beschreibung der Maßnahme

#ac_response#

Verantwortlicher

#ac_cat#

ID des Themas

#ac_status#

ID des Status

#ac_scope#

ID des Umfangs

#ac_date#

Ende der Maßnahme

#ac_creator#

Ersteller der Maßnahme

#label#

Name der Einheit

#metaname#

Metaname der Einheit

Falls Sie Ihren Anwendern Zugriff auf „Anwender anschreiben“ geben, beachten Sie bitte: Beim Anschreiben erhalten die Anwender Zugriff auf alle „Org Processor-Mail“-Vorlagen einschließlich der Remindermails. Benennen Sie daher bitte die Remmindermails so, dass niemand sie irrtümlich als Anschreiben verwendet.

Mailvorlage dem aktuellen Projekt zuordnen

Als nächstes muss die neue Mailvorlage dem aktuellen Projekt zugeordnet werden. Andernfalls steht sie dort nicht zur Verfügung.

Allgemeine Reminder-Einstellungen definieren

Im nächsten Schritt nehmen Sie die allgemeinen Einstellungen für den Reminder vor.

Spezifische Remindermail-Einstellungen und Auto-Eskalation definieren

Im letzten Schritt definieren Sie eine oder mehrere Remindermails sowie wahlweise die Auto-Eskalation. Klicken Sie dazu jeweils den Button Remindermail-Einstellung anlegen an, konfigurieren dann die Mail wie im Folgenden erläutert und Speichern:

Sie können die angelegten Remindermails nachträglich bearbeiten und löschen.

Die Eskalation ist nur bei rollenbezogenen Remindern aktivierbar.

Variablen von Maßnahmen verwalten

Sie können die Variablen, die die Informationen einer Maßnahme enthalten, im Variablen-Editor der Action Planner-Konfiguration neu anlegen, bearbeiten und verschieben. Navigieren Sie über folgenden Pfad zum Variablen-Editor des Action Planners:

Org Processor → Einstellungen → Action Planner-Einstellungen → Action Planner-Variablen

Der Menüeintrag Action Planner-Variablen setzt das Zugriffsrecht ac_variables_editor voraus.

Beim Anlegen von neuen Variablen können Sie zwischen verschiedenen Darstellungstypen wie Textfeld, Checkbox, Bild und Hyperlink unterscheiden. Selbst angelegte Variablen, die für den Action Planner erzeugt werden, werden automatisch mit dem vorangestellten ac_ vor dem Namen gekennzeichnet.

Um Variablen in der Außenansicht auszublenden oder einzublenden, stellen Sie die Einstellung „Den Inhalt dieser Variablen anzeigen“ im Variablen-Editor auf „nein“ bzw. „ja“.

Im Bearbeitungsmodus können Sie die Bezeichnung von selbst angelegten Variablen ändern. Außerdem können Sie wie beim Anlegen einer Variable entscheiden, ob Sie „Den Inhalt dieser Variable für die Bearbeitung freischalten“ und „Den Inhalt dieser Variable anzeigen“ wollen oder nicht.

Mit den Pfeilen auf der rechten Seite können Sie die Reihenfolge der Variablen im Editor verändern und somit die Reihenfolge der Variablen in der Außenansicht entsprechend verändern.

Variablen in Task List

Alle Action Planner-Variablen (ac-Variablen), auch die selbst angelegten, können in der Portals-Außenansicht von Task List angezeigt werden. Mit den neuen Darstellungstypen Bild und Hyperlink können in der Portals-Außenansicht von Task List Links zu Bildern bzw. zu anderen Seiten hinterlegt werden. Um die Darstellungstypen in der Portals-Außenansicht von Task List zur Verfügung zu stellen, legen Sie im Variablen-Editor des Action Planners die entsprechenden Variablen an.

Die Darstellungstypen Bild und Hyperlink sind ausschließlich in Task List von Portals verwendbar. Sie haben keinerlei Auswirkungen auf die Org Processor-Außenansicht.

Verlaufsprotokoll für Maßnahmen

Jede Maßnahme enthält ein Verlaufsprotokoll. Darin werden alle Modifikationen, die an der Maßnahme vollzogen werden, chronologisch gespeichert. Die Information, die im Verlaufsprotokoll gespeichert wird, ist lediglich über Task List von Portals sichtbar.

Workflows

Die Workflow-Buttons sind ein wichtiger Bestandteil beim Bearbeiten von Maßnahmen. Mit Workflows können Maßnahmen zugewiesen, eskaliert, geschlossen und wiedereröffnet sowie Teilnehmer zur Follow-Up-Umfrage eingeladen werden. Workflows können für die drei verschiedenen Status hinzugefügt und konfiguriert werden: Nicht begonnen - Begonnen - Abgeschlossen. Damit legen Sie fest, für welchen Status welche Workflows beim Bearbeiten von Maßnahmen verfügbar sind.

Workflows konfigurieren

Um Workflows zu konfigurieren, navigieren Sie über folgenden Pfad zu den Workflows des Action Planners:

Org Processor → Einstellungen →  Action Planner-Einstellungen → Workflow

Über die Schaltfläche Hinzufügen und das Müllkorb-Icon können Sie Workflows zu den verschiedenen Status hinzufügen und wieder entfernen. Verlinkte Workflows sind für den jeweiligen Status konfigurierbar. Wenn ein Workflow bereits konfiguriert wurde und damit anwendbar ist, ist der Radiobutton in der Spalte „Ausführbar“ grün - ein roter Radiobutton hingegen signalisiert, dass ein Workflow nicht konfiguriert bzw. ausführbar ist. Die Reihenfolge der Workflows ist per Drag and Drop beliebig veränderbar und wirkt sich analog auf die Anordnung der Workflow-Buttons in der Außenansicht aus.

Mailvorlagen für Workflows erstellen

Einige Workflows benötigen Mailvorlagen. Mailvorlagen für Workflows müssen als individuelle Projektvorlagen abgespeichert werden, damit sie innerhalb der Workflows verfügbar sind.

[Ausgewähltes Projekt] → Org Processor → EinstellungenAction Planner-Einstellungen → Action Planner-Variablen

Um Action Planner-Variablen als Platzhalter in Ihrer Mailvorlage zu verwenden, umschließen Sie die gewünschte Variablen-Bezeichnung mit zwei Rautezeichen.

Hallo #ac_response#,

eine neue Maßnahme #ac_name# wurde angelegt: 

http://www.beispiel-efs.com/Portalname/#ac_id#

Bitte um Bearbeitung.

MfG,

das System

Der Link im Mailtext ist für alle Workflow-Mailvorlagen derselbe. Beim Ausführen eines Workflows mit E-Mail-Versand wird der im Link enthaltene ID-Platzhalter mit der eigentlichen ID der jeweiligen Maßnahme ersetzt. Über diesen Link gelangt der Verantwortliche direkt zu der ihm zugewiesenen Maßnahme.

Wenn Sie das Fragezeichen-Icon anklicken, wird Ihnen eine Liste mit den verfügbaren Platzhaltern für die Erstellung der Mailvorlage angezeigt.

→ Die neue Mailvorlage ist jetzt für Ihr Projekt in den Workflows verfügbar.

Konfigurieren des Workflows „Zuweisen“

Mit diesem Workflow wird eine Maßnahme einer Person zugewiesen, die eine entsprechende Benachrichtigung via E-Mail erhält. Zum einen können Sie bei der Konfiguration festlegen, ob beim Ausführen des Workflows nur Personen der eigenen Einheit oder Personen der eigenen Einheit und aller Untereinheiten auswählbar sind. Zum anderen wählen Sie die Mailvorlage für die E-Mail, die an die Person versandt wird, der die Maßnahme zugewiesen wird.

Konfigurieren des Workflows „Eskalieren an“

Mit diesem Workflow wird eine Maßnahme an eine Person der nächst höheren Einheit eskaliert. Diese Person bekommt eine E-Mail mit der Information, dass die Maßnahme an sie eskaliert wurde. Für diese E-Mail wird die Mailvorlage verwendet, die Sie bei der Konfiguration auswählen.

Konfigurieren des Workflows „Zur Follow-Up-Umfrage einladen“

Mit diesem Workflow können Umfrageteilnehmer zu Follow-Up-Umfragen eingeladen werden, um herauszufinden, ob ergriffene Maßnahmen ein anderes (positiveres) Feedback zur Folge haben.

Es sind mehrere Follow-Up-Umfragen möglich.

Konfigurieren des Workflows „Schließen“

Mit diesem Workflow werden Maßnahmen von den für sie verantwortlichen Personen geschlossen. Es gibt zwei Varianten des Schließens:

Einfaches Schließen

Für das einfache Schließen ist keine Konfiguration erforderlich. Dieser Workflow ist direkt nach Hinzufügen des Workflows ausführbar, gekennzeichnet durch den grünen Radiobutton.

Schließen mit (automatischer) Einladung zur Follow-Up-Umfrage

Workflow-Recht erteilen

Damit Verantwortliche von Maßnahmen die konfigurierten Workflow-Buttons sehen und anwenden können, müssen Sie ihnen in ihrer Rolle vorab das Workflow-Recht erteilen.

Task Trigger anlegen und konfigurieren

Mit dem Task Trigger können Sie für Umfrage-Projekte neue Maßnahmen in Mitarbeiterbefragungsprojekten erstellen. Der Task Trigger kann automatisch nach Beantwortung einer Frage in einer Umfrage ausgeführt werden. Je nachdem, wie ein Umfrage-Teilnehmer auf eine bestimmte Frage geantwortet hat, erstellt der Task Trigger eine hierfür vordefinierte Maßnahme im Action Planner. Angelegt wird der Task Trigger auf einer beliebigen Seite des Umfrage-Projekts. Wird der Task Trigger beispielsweise auf der Endseite des Umfrage-Projekts angelegt, wird er bei Abschluss der Umfrage ausgelöst. Konfiguriert wird der Task Trigger auf Basis eines ausgewählten Mitarbeiterbefragungsprojekt in dem die benötigte Organisationsstruktur und das entsprechende Action Modul angelegt sind, auf die der Task Trigger bei Auslösen der Maßnahme zugreift. Eine Reihe von Bedingungen und Einstellungen definiert, ob eine Maßnahme erstellt wird und welcher Inhalt in der Maßnahme gespeichert wird. Die Zieleinheit für eine Maßnahme muss in einer Variable in der Befragung vorhanden sein. Wenn eine Einheit nicht gefunden werden kann, wird ein Laufzeitfehler für die Befragung ausgegeben und der Empfänger der Fehler-Benachrichtigung im Projekt wird informiert. Bei der Befüllung von Action Planner-Variablen können auch Platzhalter verwendet werden. Des Weiteren lassen sich Bedingungen für die Befüllung festlegen. Die voreingestellten Felder zur Definition der Maßnahme können nicht entfernt werden und müssen jeweils einen Wert erhalten.

Um den Task Trigger anzulegen, gehen Sie folgendermaßen vor:

Wechseln Sie zurück in den Tab Einstellungen, indem Sie auf den Link Zurück klicken.

Der Bereich Maßnahme definieren mit einer Liste von definierbaren Zielvariablen wird geöffnet.

Wechseln Sie zurück in den Tab Detailkonfiguration, indem Sie auf den Link Zurück klicken.

Die Befüllung der Maßnahme ist festgelegt. Die Konfiguration des Task Triggers ist abgeschlossen. Der Task Trigger wird automatisch ausgeführt, wenn die Trigger-Bedingung erfüllt wird.

Voraussetzung für das Anlegen des Task Triggers ist die Aktivierung der (Zusatz-) Module Action Planner und CLF.

Bei der Angabe der Werte:

  • müssen alle Zeichenketten von hochgestellten Anführungszeichen umschlossen werden.

  • können Projektvariablen über Platzhalter (#v_xxx#) eingefügt werden.

Ein Blitz-Symbol in der Info-Spalte des Fragebogen-Editors zeigt an, dass Trigger angelegt wurden. Fahren Sie mit dem Cursor über das Symbol, um die Art und Anzahl der angelegten Trigger anzuzeigen.